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    <title>haackschubert</title>
    <link>http://www.haackschubert.de</link>
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      <title>Einzel­fra­gen zur Dig­i­tal­isierung im Wohn­raum­mi­etrecht</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/einzelfragen-zur-digitalisierung-im-wohnraummietrecht</link>
      <description>Auch in der Miet­ver­wal­tung hält die Di­gi­ta­li­sie­rung Ein­zug. Ins­be­son­de­re pro­fes­sio­nel­le Ver­mie­ter ten­die­ren zur pa­pier­lo­sen Trans­for­ma­ti­on ih­rer Mie­ter­ak­ten. Die­ser Bei­trag be­fasst sich mit der Fra­ge, ob ein Wohn­raum­miet­ver­hält­nis pa­pier­los, also in rein di­gi­ta­ler Form ge­lebt wer­den kann.</description>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einzel­fra­gen zur Dig­i­tal­isierung im Wohn­raum­mi­etrecht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2023 June, 21
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in der Miet­ver­wal­tung hält die Di­gi­ta­li­sie­rung Ein­zug. Ins­be­son­de­re pro­fes­sio­nel­le Ver­mie­ter ten­die­ren zur pa­pier­lo­sen Trans­for­ma­ti­on ih­rer Mie­ter­ak­ten. Die­ser Bei­trag be­fasst sich mit der Fra­ge, ob ein Wohn­raum­miet­ver­hält­nis pa­pier­los, also in rein di­gi­ta­ler Form ge­lebt wer­den kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja. Be­stimm­te ver­trag­li­che Maß­nah­men be­dür­fen aber der sog. Schrift­form, die auf dem di­gi­ta­len Weg nicht ohne wei­te­res um­setz­bar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäh­rend man­che Vor­gän­ge im Miet­recht auch münd­lich ver­ein­bart wer­den kön­nen, müs­sen an­de­re zu­min­dest die sog. Text­form ein­hal­ten um Wirk­sam­keit zu ent­fal­ten. Die Text­form setzt vor­aus, dass eine auf Pa­pier oder ei­nem elek­tro­ni­schen An­zei­ge­pro­gramm les­ba­re Er­klä­rung, in der die oder der Er­klä­ren­de be­nannt ist, auf ei­nem dau­er­haf­ten Da­ten­trä­ger ab­ge­ge­ben wird. Ver­mie­ter müs­sen sich vor al­lem aber dar­über be­wusst sein, dass auch in der Wohn­raum­miet­ver­wal­tung ei­ni­ge Ver­trags­ver­ein­ba­run­gen und Er­klä­run­gen die Schrift­form ein­hal­ten müs­sen. De­ren Um­set­zung ge­stal­tet sich auf dem di­gi­ta­len Weg als an­spruchs­voll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat ein Schrift­stück – sei es eine be­stimm­te Er­klä­rung oder ein be­stimm­ter Ver­trag – die in § 126 BGB ge­re­gel­te Schrift­form ein­zu­hal­ten, muss es schrift­lich ab­ge­fasst und vom Aus­stel­ler (bei Ver­trä­gen von bei­den Ver­trags­part­nern) ei­gen­hän­dig mit Na­mens­un­ter­schrift un­ter­zeich­net wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ei­gen­hän­di­ge Na­mens­un­ter­schrift kann – zu­min­dest im Miet­recht – auch elek­tro­nisch bzw. di­gi­tal ge­setzt wer­den. Soll die Schrift­form durch die elek­tro­ni­sche Form er­setzt wer­den, muss der Aus­stel­ler sei­ner Er­klä­rung sei­nen Na­men hin­zu­fü­gen und das elek­tro­ni­sche Do­ku­ment mit sei­ner sog. qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Si­gna­tur (QES) ver­se­hen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die QES hat in der Pra­xis noch kei­ne nen­nens­wer­te Ver­brei­tung ge­fun­den. Das hängt zum ei­nen mit den da­mit ver­bun­de­nen Kos­ten und zum an­de­ren mit dem tech­ni­schen Auf­wand zu­sam­men.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Ein­rich­tung ei­ner QES ist zu­nächst eine An­mel­dung bei ei­nem Si­gna­tur­dienst­leis­ter er­for­der­lich. Hier er­folgt über eine of­fi­zi­el­le Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le die Iden­ti­täts­be­stä­ti­gung. Dies kann z. B. per­sön­lich vor Ort oder über ei­nen Vi­deo-Call ge­sche­hen. Nach er­folg­ter Be­stä­ti­gung der Iden­ti­tät kön­nen Do­ku­men­te – in der Re­gel durch La­den des Do­ku­ments auf die Platt­form des Si­gna­tur­dienst­leis­ters – qua­li­fi­ziert elek­tro­nisch si­gniert wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Sei­ten des (Groß-) Ver­mie­ters, der re­gel­mä­ßig Ver­trags­ver­hält­nis­se ein­geht bzw. be­en­det, macht es si­cher­lich Sinn, den Auf­wand zur Ein­rich­tung ei­ner QES auf sich zu neh­men. Dem Mie­ter wie­der­um drängt es sich ver­mut­lich nicht auf, für ei­nen ein­zel­nen Ver­trag das sper­ri­ge Pro­ze­de­re durch­zu­füh­ren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gro­ßen und Gan­zen un­ter­liegt das Wohn­raum­miet­ver­hält­nis kei­nen all­zu gro­ßen Form­zwän­gen. Gleich­wohl gibt es Be­son­der­hei­ten, die zu be­ach­ten sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der un­be­fris­te­te Wohn­raum­miet­ver­trag un­ter­liegt – von den un­ten auf­ge­führ­ten Be­son­der­hei­ten ab­ge­se­hen – kei­nen Form­vor­schrif­ten. Le­dig­lich aus Be­weis­grün­den bie­tet es sich an, die Ver­trags­re­ge­lun­gen schrift­lich zu fi­xie­ren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Miet­ver­trä­ge, die für eine be­stimm­te Zeit und für län­ger als ein Jahr ab­ge­schlos­sen wer­den sol­len, ist die ge­setz­li­che Schrift­form ein­zu­hal­ten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Wohn­raum­miet­recht gilt dies kon­kret
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           für Zeit­miet­ver­trä­ge (§ 557 BGB) und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           für Ver­trä­ge mit bei­der­sei­ti­gem Kün­di­gungs­aus­schluss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So­fern also der­ar­ti­ge Ver­ein­ba­run­gen ge­trof­fen wer­den sol­len ist bei Ver­trags­schluss die Schrift­form ein­zu­hal­ten, was auf dem di­gi­ta­len Wege in Form der QES er­reicht wer­den kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wei­ter ist die Schrift­form ein­zu­hal­ten, wenn künf­ti­ge Mietan­pas­sun­gen mit­tels Ver­ein­ba­rung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ei­ner Staf­fel­mie­te oder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ei­ner In­dex­mie­te
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ge­re­gelt wer­den sol­len. Auch hier gilt: Bei Ver­trags­schluss ist die Schrift­form nach § 126 BGB bzw. die Elek­tro­ni­sche Form ge­mäß § 126a BGB ein­zu­hal­ten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kün­di­gun­gen müs­sen in ge­setz­li­cher Schrift­form er­klärt wer­den, an­sons­ten sind sie un­wirk­sam. Auch Kün­di­gun­gen kön­nen mit­tels QES auf dem elek­tro­ni­schen Weg aus­ge­spro­chen wer­den. Im Streit­fall ist aber auch der Nach­weis des Zu­gangs der (elek­tro­ni­schen) Kün­di­gung beim Emp­fän­ger, also dem Mie­ter, zu er­brin­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Mie­ter (als Ver­brau­cher) steht dann, wenn er mit dem Ver­mie­ter (als Un­ter­neh­mer) den Miet­ver­trag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - au­ßer­halb von Ge­schäfts­räu­men ab­ge­schlos­sen hat, oder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - ein Fern­ab­satz­ver­trag vor­liegt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ein Wi­der­rufs­recht zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn vor Ver­trags­ab­schluss kei­ne Be­sich­ti­gung statt­ge­fun­den hat, ist der Mie­ter ord­nungs­ge­mäß über sei­ne Wi­der­rufs­rech­te zu in­for­mie­ren (Wi­der­rufs­be­leh­rung). Der Un­ter­neh­mer kann die­se In­for­ma­ti­ons­pflich­ten da­durch er­fül­len, dass er dem Mie­ter eine zu­tref­fend er­stell­te Wi­der­rufs­be­leh­rung in Text­form über­mit­telt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei ei­nem sol­chen Miet­ver­trag han­delt es sich im ju­ris­ti­schen Sprach­ge­brauch um eine „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da – s.o. un­ter Zif­fer 1. – die Schrift­form nur bei Miet­ver­trä­gen für eine be­stimm­te Dau­er von mehr als ei­nem Jahr ein­zu­hal­ten ist, ist der Ab­schluss ei­nes auf drei bis sechs Mo­na­te be­fris­te­ten Miet­ver­trags form­frei mög­lich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ty­pi­sche Fäl­le von vor­über­ge­hen­der Ver­mie­tung sind bspw.:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - die Ver­mie­tung von Ho­tel­zim­mern und Fe­ri­en­woh­nun­gen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Un­ter­künf­te für die Dau­er ei­ner Mes­se,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Un­ter­brin­gung ei­nes aus­wär­ti­gen Mon­teurs oder ei­nes aus­län­di­schen Wis­sen­schaft­lers bis zur Er­le­di­gung des Ar­beits­ziels.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maß­geb­lich für die Be­wer­tung, ob eine Ver­mie­tung zum vor­über­ge­hen­den Ge­brauch oder ein un­be­fris­te­ter Wohn­raum­miet­ver­trag vor­liegt, sind al­lein ob­jek­ti­ve Um­stän­de. Wohn­raum ist nur dann vor­über­ge­hend ver­mie­tet, wenn ein vor­über­ge­hen­der Son­der­be­darf ge­deckt wer­den soll. Al­lein die Tat­sa­che, dass Wohn­raum mö­bliert ver­mie­tet wird, ge­nügt für die An­nah­me ei­nes vor­über­ge­hen­den Ge­brauchs nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um den Ab­schluss ei­nes Wohn­raum­miet­ver­trags auf un­be­stimm­te Dau­er zu ver­mei­den ist da­her dar­auf zu ach­ten, dass sich die „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ein­hal­tung der Schrift­form ist also bei ei­ner Kurz­zeit­ver­mie­tung nicht er­for­der­lich. Bei der Ge­stal­tung des Ver­trags ist je­doch auf die „Be­grün­dung“ der nur vor­über­ge­hen­den Ge­brauchs­über­las­sung zu ach­ten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Über­ga­be-/Rück­nah­me­pro­to­koll kann in Text­form fest­ge­hal­ten wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kau­ti­on ist nach Be­en­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses in dem Um­fang zu­rück zu be­zah­len, in dem sie nicht mehr ge­braucht wird. So­bald fest­steht, wel­che Sum­me der Mie­ter von der Kau­ti­on zu­rück­be­kom­men soll, hat der Ver­mie­ter eine sog. Kau­ti­ons­ab­rech­nung zu er­stel­len.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Ab­rech­nung der Miet­kau­ti­on muss sich schlüs­sig die Höhe der Kau­ti­ons­sum­me ein­schließ­lich der Zin­sen er­ge­ben. Ge­gen­for­de­run­gen des Ver­mie­ters müs­sen nach­voll­zieh­bar nach Grund und Höhe dar­ge­legt wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine be­son­de­re Form ist hier­bei nicht vor­ge­schrie­ben, die Text­form ist also aus­rei­chend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ver­trags­ver­wal­tung lässt sich also rechts­si­cher di­gi­tal be­werk­stel­li­gen. In­wie­weit sich dies bei den Vor­gän­gen, die der Schrift­form be­dür­fen, in der Pra­xis um­set­zen lässt, wird die wei­te­re tech­ni­sche Ent­wick­lung und die Ak­zep­tanz und die Durch­set­zung von di­gi­ta­len Si­gna­tu­ren in der brei­ten Be­völ­ke­rung zei­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis da­hin emp­feh­len wir, zu­min­dest die Vor­gän­ge, die der Schrift­form be­dür­fen – hier ins­be­son­de­re die Aus­spra­che von Kün­di­gun­gen – in klas­si­scher Pa­pier­form um­zu­set­zen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 10:22:47 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Gen­er­a­tionsüber­greifend­er Im­mo­biliener­werb als Weg aus Fi­nanzierung­sprob­le­men</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/generationsuebergreifender-immobilienerwerb-als-weg-aus-finanzierungsproblemen</link>
      <description>Der Be­darf an Wohn­raum, etwa in Bal­lungs­räu­men wie im Rhein-Main-Ge­biet, ist nach wie vor im­mens. Durch ge­stie­ge­ne Grund­stücks-, Bau­prei­se und ins­be­son­de­re ei­nen stei­len Zins­an­stieg sind je­doch die Mög­lich­kei­ten des „klas­si­schen“ Er­werbs von Ei­gen­hei­men deut­lich er­schwert und viel­fach un­mög­lich ge­wor­den. Die Si­tua­ti­on wird da­durch er­schwert, dass jun­gen, wohn­raum­su­chen­den Fa­mi­li­en häu­fig das für ei­nen Ei­gen­tums­er­werb not­wen­di­ge Ei­gen­ka­pi­tal fehlt. Äl­te­re Per­so­nen ver­fü­gen hin­ge­gen zwar oft über das not­wen­di­ge Ei­gen­ka­pi­tal, ihre Er­werbs­zeit ist aber für eine Til­gung der auf­zu­neh­men­den Fremd­fi­nan­zie­rung zu­meist nicht mehr aus­rei­chend. Fi­nan­zie­rungs­an­fra­gen wer­den da­her oft ne­ga­tiv be­schie­den.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/9b723caeea11d32129ba38e0ef9d640aec9ae3bb-1920x1280.jpg" alt="Gen­er­a­tionsüber­greifend­er"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gen­er­a­tionsüber­greifend­er Im­mo­biliener-­werb als Weg aus Fianzierung­sprob­le­men
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2023 May, 15
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Be­darf an Wohn­raum, etwa in Bal­lungs­räu­men wie im Rhein-Main-Ge­biet, ist nach wie vor im­mens. Durch ge­stie­ge­ne Grund­stücks-, Bau­prei­se und ins­be­son­de­re ei­nen stei­len Zins­an­stieg sind je­doch die Mög­lich­kei­ten des „klas­si­schen“ Er­werbs von Ei­gen­hei­men deut­lich er­schwert und viel­fach un­mög­lich ge­wor­den. Die Si­tua­ti­on wird da­durch er­schwert, dass jun­gen, wohn­raum­su­chen­den Fa­mi­li­en häu­fig das für ei­nen Ei­gen­tums­er­werb not­wen­di­ge Ei­gen­ka­pi­tal fehlt. Äl­te­re Per­so­nen ver­fü­gen hin­ge­gen zwar oft über das not­wen­di­ge Ei­gen­ka­pi­tal, ihre Er­werbs­zeit ist aber für eine Til­gung der auf­zu­neh­men­den Fremd­fi­nan­zie­rung zu­meist nicht mehr aus­rei­chend. Fi­nan­zie­rungs­an­fra­gen wer­den da­her oft ne­ga­tiv be­schie­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus­ge­hend von die­ser Si­tua­ti­on er­scheint ein Im­mo­bi­li­en­er­werb über ein ge­nera­ti­ons­über­grei­fen­des Fi­nan­zie­rungs­mo­dell als hoch ak­tu­el­ler Ge­stal­tungs­an­satz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kern­ge­dan­ke ei­ner sol­chen Ge­stal­tung liegt dar­in, dass die Fi­nan­zie­rung durch eine Rechts­ge­mein­schaft, z.B. be­stehend aus El­tern und de­ren Ab­kömm­lin­gen, er­folgt. Eine blo­ße Mit­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft ist in al­ler Re­gel we­gen der un­ter­schied­li­chen In­ter­es­sen und all­ge­mei­nen „Ri­si­ken des Le­bens“ nicht emp­feh­lens­wert. Glei­cher­ma­ßen nicht ge­eig­net ist die Grün­dung ei­ner Grund­stücks GbR (Ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts). Ne­ben grund­buch­recht­li­chen Pro­ble­men ist auf die un­ein­ge­schränk­te per­sön­li­che Haf­tung, wie auch die Un­ge­eig­net­heit ei­ner GbR beim Hin­zu­tre­ten von Min­der­jäh­ri­gen, hin­zu­wei­sen. Eine sol­che Si­tua­ti­on kann bei­spiels­wei­se durch ei­nen Erb­fall ein­tre­ten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Er­werb durch eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Ka­pi­tal­ge­sell­schaft (GmbH) hät­te er­heb­li­che steu­er­li­che Aus­wir­kun­gen und kommt des­halb in al­ler Re­gel gleich­falls nicht in Be­tracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Ge­stal­tungs­in­stru­ment ist da­ge­gen in al­ler Re­gel eine Kom­man­dit­ge­sell­schaft (KG) bzw. eine nicht ge­werb­lich ge­präg­te GmbH &amp;amp; Co. KG emp­feh­lens­wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So­weit es nicht um grö­ße­re oder gro­ße Ver­mö­gen geht, wird eine „blo­ße“ KG aus­rei­chend sein. Eine sol­che kann bei ei­ner ge­wis­sen Stan­dar­di­sie­rung mit ei­nem ver­gleichs­wei­se ge­rin­gen Kos­ten­auf­wand als „Fa­mi­li­en­ge­sell­schaft“ ge­grün­det wer­den. Die­se Ge­sell­schafts­form ist bei mitt­le­ren und grö­ße­ren Ver­mö­gen im Rah­men der Nach­fol­ge­ge­stal­tung seit lan­gem be­währt und durch eine um­fang­rei­che Ge­setz­ge­bung und Recht­spre­chung ge­si­chert. Al­ler­dings haf­tet hier der „Kom­ple­men­tär“ un­be­schränkt mit sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Al­ter­na­ti­ve ist eine (nicht ge­werb­lich ge­präg­te) GmbH &amp;amp; Co. KG eine gute Va­ri­an­te. Hier haf­tet kei­ner der Be­tei­lig­ten un­be­schränkt. Die Rechts­stel­lung des ge­schäfts­füh­ren­den Kom­ple­men­tärs (bzw. im Fal­le ei­ner GmbH &amp;amp; Co. KG des ge­schäfts­füh­ren­den Kom­man­di­tis­ten) kann den­je­ni­gen Per­son zu­ge­wie­sen wer­den, wel­che die tat­säch­li­che Nut­zung der Im­mo­bi­li­en in­ne­ha­ben sol­len, um so eine weit­ge­hend un­be­schränk­te Hand­lungs­fä­hig­keit zu ge­währ­leis­ten. Den je­weils an­de­ren Be­tei­lig­ten, also bei­spiels­wei­se (den das Ei­gen­ka­pi­tal bei­steu­ern­den) El­tern, Groß­el­tern oder auch den Kin­dern, kann da­ge­gen eine haf­tungs­be­schränk­te Stel­lung als Kom­man­di­tist ein­ge­räumt wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über den Ge­sell­schafts­ver­trag kann ein Groß­teil der „Le­bens­ri­si­ken“ ab­ge­si­chert wer­den. Zu nen­nen sind die Ri­si­ken ei­nes Vor­versterbens, ei­ner Schei­dung und den sich dar­aus er­ge­ben­den Zu­ge­winn­aus­gleichs­an­sprü­chen, ei­ner Pfän­dung, ei­ner In­sol­venz oder auch von Sek­ten­bei­trit­ten etc. An­ders als im Rah­men ei­ner klas­si­schen Zur­ver­fü­gung­stel­lung von Ei­gen­ka­pi­tal über ein Dar­le­hen, eine vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge oder der Ge­stal­tung über eine GbR, kann da­her über den Ge­sell­schafts­ver­trag ein sehr star­kes Ab­si­che­rungs­in­stru­men­ta­ri­um ge­schaf­fen wer­den, ohne zu­gleich die Hand­lungs­fä­hig­keit der Nut­zer der Im­mo­bi­lie spür­bar ein­zu­schrän­ken. Letzt­lich hät­te man über den Ge­sell­schafts­ver­trag ein sta­bi­les In­stru­men­ta­ri­um so­wie die Fest­schrei­bung der „Spiel­re­geln“ für den Fall, dass sich die In­ter­es­sen ein­mal aus­ein­an­der ent­wi­ckeln soll­ten oder es zu un­vor­her­ge­se­he­nen Ent­wick­lun­gen kom­men soll­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine sol­che Ge­stal­tung hät­te dar­über hin­aus den Vor­teil, dass steu­er­li­che Frei­be­trä­ge bei Über­tra­gung der Im­mo­bi­lie in­ner­halb der Fa­mi­lie zwi­schen den Ge­nera­tio­nen ge­nutzt und sich ein durch die Til­gungs­leis­tun­gen be­wirk­ter Ver­mö­gens­auf­bau steu­er­op­ti­miert gleich bei al­len Be­tei­lig­ten aus­wir­ken wür­de.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus­ge­hend da­von, dass es sich um eine ge­nera­ti­ons­über­grei­fen­de Ge­stal­tung han­delt, wä­ren bei ei­ner sol­chen letzt­lich mo­de­ra­te­re Til­gungs­leis­tun­gen, auch bei ei­ner vor­ge­se­he­nen Nut­zung durch die äl­te­re Ge­nera­ti­on bei gleich­zei­ti­ger Schaf­fung von „Fa­mi­li­en­ver­mö­gen“, dar­stell­bar. Gleich­zei­tig wird über die struk­tu­rier­te Ein­bin­dung der jün­ge­ren Ge­nera­ti­on die al­ters­be­ding­te Fi­nan­zie­rungs­pro­ble­ma­tik be­sei­tigt oder zu­min­dest deut­lich ab­ge­mil­dert. Als „Ne­ben­ef­fekt“ er­gibt sich - eine über die Re­ge­lun­gen des Ge­sell­schafts­ver­tra­ges ab­ge­si­cher­te - Erb­fol­ge­re­ge­lung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ger­ne be­ra­ten wir Sie bei ei­ner ent­spre­chen­den Ge­stal­tung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 May 2023 10:19:42 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ge­plante Än­derun­gen bei der Be­w­er­tung von Grund­stück­en für Erb­schaften und Schenkun­gen ab 31.12.2022</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/geplante-aenderungen-bei-der-bewertung-von-grundstuecken-fuer-erbschaften-und-schenkungen-ab-31-12-2022</link>
      <description>wir möch­ten Sie hier­mit dar­auf hin­wei­sen, dass im Rah­men des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2022, wel­ches be­reits als Re­gie­rungs­ent­wurf vor­liegt, Än­de­run­gen bei der Be­wer­tung von Grund­stü­cken für Erb­schaf­ten und Schen­kun­gen nach dem 31.12.2022 vor­ge­se­hen sind, wel­che ins­be­son­de­re bei der Be­wer­tung von Im­mo­bi­li­en im Er­trags- und Sach­wert­ver­fah­ren teil­wei­se er­heb­li­che Än­de­run­gen mit sich brin­gen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ge­plante Än­derun­gen bei der Be­w­er­tung von Grund­stück­en für Erb­schaften und Schenkun­gen ab 31.12.2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            • 2022 November, 25
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren, sehr ge­ehr­te Man­dant*in­nen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wir möch­ten Sie hier­mit dar­auf hin­wei­sen, dass im Rah­men des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2022, wel­ches be­reits als Re­gie­rungs­ent­wurf vor­liegt, Än­de­run­gen bei der Be­wer­tung von Grund­stü­cken für Erb­schaf­ten und Schen­kun­gen nach dem 31.12.2022 vor­ge­se­hen sind, wel­che ins­be­son­de­re bei der Be­wer­tung von Im­mo­bi­li­en im Er­trags- und Sach­wert­ver­fah­ren teil­wei­se er­heb­li­che Än­de­run­gen mit sich brin­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fol­gen­de Än­de­run­gen sind ge­plant:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er­trags­wert­ver­fah­ren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Be­wer­tung im Er­trags­wert­ver­fah­ren er­folgt bei Miet­wohn- und Ge­schäfts­grund­stü­cken, so­wie bei ge­mischt ge­nutz­ten Grund­stü­cken, bei de­nen sich kei­ne orts­üb­li­che Mie­te er­mit­teln lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis­her er­folg­te die Be­wer­tung durch Er­mitt­lung des Ge­bäu­de­rein­ertrags, also der Jah­res­mie­te ab­züg­lich pau­scha­ler Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten. Da­bei soll­ten die Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten auf Ba­sis von Er­fah­rungs­sät­zen des zu­stän­di­gen Gut­ach­ter­aus­schus­ses er­mit­telt wer­den. In der Pra­xis er­folg­te bis­her hin­ge­gen der An­satz ge­setz­lich vor­ge­ge­be­ner, pau­scha­li­sier­ter Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten (ab­hän­gig von Grund­stücks­art und Rest­nut­zungs­dau­er).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Künf­tig sol­len die Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten deut­lich de­tail­lier­ter er­mit­telt wer­den. So ist im Ge­set­zes­ent­wurf vor­ge­se­hen, dass die­se in Wohn- und ge­werb­li­che Nut­zung un­ter­schie­den wer­den sol­len. In ei­ner (neu­en) An­la­ge zum Be­wer­tungs­ge­setz wer­den so­dann pau­scha­le Wer­te und Pro­zent­wer­te, je nach Roh­ertrag, Ein­heit und Flä­che auf­ge­führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ne­ben ei­nem hö­he­ren Auf­wand bei der Be­rech­nung ist auch da­mit zu rech­nen, dass sich durch nied­ri­ge­re Ab­zugs­be­trä­ge hö­he­re Grund­be­sitz­wer­te be­rech­nen wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fer­ner wer­den für die Er­mitt­lung des Er­trags­wer­tes Lie­gen­schafts­zins­sät­ze not­wen­dig. Auch hier wird im ers­ten Schritt auf die vom Gut­ach­ter­aus­schuss er­mit­tel­ten Wer­te zu­rück­ge­grif­fen. Lie­gen die­se je­doch nicht vor, wer­den ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Pau­scha­len zur Be­rech­nung her­an­ge­zo­gen. Die­se Sät­ze sol­len künf­tig um 0,5 – 1,5 Pro­zent­punk­te (ab­hän­gig von der Grund­stücks­art) ver­rin­gert wer­den, was eben­falls re­gel­mä­ßig in hö­he­ren Grund­be­sitz­wer­ten re­sul­tie­ren dürf­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sach­wert­ver­fah­ren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die bis­he­ri­ge Be­rech­nung des Sach­werts für Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser, so­wie Woh­nungs- und Teil­ei­gen­tum falls kein ge­eig­ne­ter Ver­gleichs­wert vor­liegt soll künf­tig er­gänzt wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Spe­zi­el­len ist vor­ge­se­hen, dass die er­mit­tel­ten durch­schnitt­li­chen Ge­bäu­de­her­stel­lungs­kos­ten mit ei­nem Re­gio­nal- und ei­nem Al­ters­wert­min­de­rungs­fak­tor mul­ti­pli­ziert wer­den sol­len.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Un­ter­schie­de im re­gio­na­len Bau­kos­ten­ni­veau sol­len durch An­satz des Re­gio­nal­fak­tors (eben­falls durch Gut­ach­ter­aus­schüs­se er­mit­telt) be­rück­sich­tigt wer­den, wäh­rend der Al­ters­wert­min­de­rungs­fak­tor die bis­he­ri­ge Be­rück­sich­ti­gung der Al­ters­wert­min­de­rung wert­neu­tral er­setzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ne­ben den zu­vor ge­nann­ten Än­de­run­gen sol­len auch die ver­wen­de­ten Sach­wert­fak­to­ren an­ge­ho­ben wer­den, was eben­falls zu teils deut­lich hö­he­ren Grund­be­sitz­wer­ten füh­ren wür­de.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erb­bau­recht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch im Erb­bau­recht ist künf­tig durch eine Än­de­rung der Be­rech­nungs­sche­ma­ta, so­wie neu­en Fak­to­ren mit hö­he­ren Grund­be­sitz­wer­ten zu rech­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies be­deu­tet, dass soll­te der Ge­set­zes­ent­wurf tat­säch­lich zum 1. Ja­nu­ar 2023 um­ge­setzt wer­den, ggf. ab Ja­nu­ar 2023 deut­lich hö­he­re Be­wer­tun­gen bei der schenk­wei­sen Über­tra­gung oder der Ver­er­bung von Grund­be­sitz dro­hen kön­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für eine ge­naue­re Be­ra­tung ste­hen wir Ih­nen ger­ne zur Ver­fü­gung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 10:15:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/geplante-aenderungen-bei-der-bewertung-von-grundstuecken-fuer-erbschaften-und-schenkungen-ab-31-12-2022</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Drin­gen­der An­pas­sungs­be­darf für Ar­beitsverträge auf­grund er­he­blich­er Än­derun­gen des Nach­weis­ge­set­zes ab 01.08.2022</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/dringender-anpassungsbedarf-fuer-arbeitsvertraege-aufgrund-erheblicher-aenderungen-des-nachweisgesetzes-ab-01-08-2022</link>
      <description>In Um­set­zung der EU-Richt­li­nie über trans­pa­ren­te und vor­her­seh­ba­re Ar­beits­be­din­gun­gen in der Eu­ro­päi­schen Uni­on (RL-EU 2019/1152) hat der Ge­setz­ge­ber zahl­rei­che Än­de­run­gen im Nach­weis­ge­setz be­schlos­sen, wel­che in § 2 NachwG im Ein­zel­nen nie­der­ge­legt sind und am 01.08.2022 in Kraft ge­tre­ten sind.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/c099ce111cdb496e3dd828bc3086306843666ccc-627x418.jpg" alt="Drin­gen­der"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drin­gen­der An­pas­sungs­be­darf für Ar­beitsverträge auf­grund er­he­blich­er Än­derun­gen des Nach­weis­ge­set­zes ab 01.08.2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 November, 02
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Um­set­zung der EU-Richt­li­nie über trans­pa­ren­te und vor­her­seh­ba­re Ar­beits­be­din­gun­gen in der Eu­ro­päi­schen Uni­on (RL-EU 2019/1152) hat der Ge­setz­ge­ber zahl­rei­che Än­de­run­gen im Nach­weis­ge­setz be­schlos­sen, wel­che in § 2 NachwG im Ein­zel­nen nie­der­ge­legt sind und am 01.08.2022 in Kraft ge­tre­ten sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Ar­beit­ge­bers be­steht in­so­weit schon des­halb drin­gen­der Hand­lungs­be­darf, weil ge­mäß dem neu­en NachwG nun­mehr ar­beit­ge­ber­sei­ti­ge Ver­stö­ße ge­gen be­stimm­te Vor­schrif­ten als Ord­nungs­wid­rig­keit be­han­delt und mit ei­ner Geld­bu­ße von je­weils bis zu 2.000 Euro ge­ahn­det wer­den kön­nen (§ 4 NachwG). Neu ist in­so­weit, dass Ver­stö­ße ge­gen das Nach­weis­ge­setz über­haupt Buß­geld be­währt sind und fer­ner, dass in­so­weit je­der ein­zel­ne Ver­stoß für sich ge­nom­men mit ei­nem Buß­geld ge­ahn­det wer­den kann mit dem Er­geb­nis, dass so­gar meh­re­re Buß­gel­der auf Ba­sis ei­nes Ver­trags­tex­tes aus­ge­löst wer­den kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Un­be­dingt zu be­ach­ten ist au­ßer­dem, dass die ge­mäß § 2 NachwG nun­mehr vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­in­hal­te wei­ter­hin zwin­gend schrift­lich fest­ge­hal­ten wer­den müs­sen, da § 2 Abs. 1 S. 3 NachwG das Fest­hal­ten in elek­tro­ni­scher Form aus­drück­lich aus­schließt.Im Zeit­al­ter der fort­schrei­ten­den Di­gi­ta­li­sie­rung und vor dem Hin­ter­grund, dass bei den Un­ter­neh­men der Trend in den letz­ten Jah­ren – auf­grund der ein­fa­che­ren Hand­ha­bung, aus um­welt­po­li­ti­schen As­pek­ten und nicht zu­letzt auch wäh­rend der Co­ro­na-Pan­de­mie – stark zur di­gi­ta­len Per­so­nal­ak­te ging, er­scheint die­ser Um­stand, der die Un­ter­neh­men auch künf­tig zur Fort­füh­rung von Pa­pier­ak­ten zwin­gen wird, we­nig nach­voll­zieh­bar. Dies gilt auch un­ter dem As­pekt, dass die we­der EU-RL noch an­de­re Nach­bar­län­der eine der­art stren­ge Form in die­sem Zu­sam­men­hang vor­schrei­ben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch sieht das NachwG sehr kur­ze, zum Teil un­ter­schied­li­che Fris­ten zur Um­set­zung der dor­ti­gen An­for­de­run­gen vor. Neu­en Ar­beit­neh­mern, die ab dem 01.08.2022 ein­ge­stellt wer­den, müs­sen die er­for­der­li­chen Min­destan­ga­ben je nach Vor­schrift teil­wei­se am ers­ten bzw. sieb­ten Ar­beits­tag vor­lie­gen. In Gän­ze müs­sen die­se spä­tes­tens ei­nen Mo­nat nach dem ver­ein­bar­ten Be­ginn des Ar­beits­ver­hält­nis­ses aus­ge­hän­digt wer­den. Für Alt­arbeit­neh­mer, die vor dem 01.08.2022 ein­ge­stellt wur­den, gel­ten die Neu­re­ge­lun­gen eben­falls, so dass auch die­se die Aus­hän­di­gung der nach dem NachwG vor­ge­se­he­nen Min­dest­an­for­de­run­gen vom Un­ter­neh­men ver­lan­gen kön­nen, wel­che die­sen so­dann mit ei­ner Frist von ei­ner Wo­che vor­zu­le­gen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ar­beit­ge­bern ist da­her zur Ver­mei­dung et­wai­ger Nach­tei­le für die Zu­kunft drin­gend dazu zu ra­ten, kurz­fris­tig die In­hal­te ih­rer Ar­beits­ver­trä­ge pro­fes­sio­nell prü­fen und ge­ge­be­nen­falls an­pas­sen zu las­sen, so­fern die­se die nach dem neu­en NachwG er­for­der­li­chen In­hal­te noch nicht auf­wei­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 10:12:28 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Un­ter­rich­tung über das bei der Kündi­gung einzuhal­tende Ver­fahren</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/die-unterrichtung-ueber-das-bei-der-kuendigung-einzuhaltende-verfahren</link>
      <description>Was um­fasst die Un­ter­rich­tungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers bei der Ei­gen­kün­di­gung ei­nes Ar­beit­neh­mers?

Bei ei­ner Ei­gen­kün­di­gung sei­tens des Ar­beit­neh­mers stellt sich die Un­ter­rich­tungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers ein­fach dar: Die Kün­di­gung be­darf der schrift­li­chen Form gem. § 623 BGB. Wenn sie nicht au­ßer­or­dent­lich gem.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/8dfe0225fab746534a8aee4b98ac833b2f2f7cf5-627x418.jpg" alt="Die Un­ter­rich­tung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Un­ter­rich­tung über das bei der Kündi­gung einzuhal­tende Ver­fahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 October, 21
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was um­fasst die Un­ter­rich­tungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers bei der Ei­gen­kün­di­gung ei­nes Ar­beit­neh­mers?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei ei­ner Ei­gen­kün­di­gung sei­tens des Ar­beit­neh­mers stellt sich die Un­ter­rich­tungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers ein­fach dar: Die Kün­di­gung be­darf der schrift­li­chen Form gem. § 623 BGB. Wenn sie nicht au­ßer­or­dent­lich gem. § 626 BGB er­folgt, hat der Ar­beit­neh­mer die Kün­di­gungs­frist des § 622 I BGB und den da­von un­ter Um­stän­den ein­zel- oder kol­lek­tiv­ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen, die län­ge­re oder kür­ze­re Kün­di­gungs­fris­ten be­inhal­ten, ein­zu­hal­ten. Dar­auf hat der Ar­beit­ge­ber hin­zu­wei­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ver­hält es sich mit der Un­ter­rich­tungs­pflicht bei ei­ner Ar­beit­ge­ber­kün­di­gung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ge­stal­tet sich die Un­ter­rich­tungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers über das „bei der Kün­di­gung ein­zu­hal­ten­de Ver­fah­ren“ deut­lich kom­ple­xer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Zwei­fel hat der Ar­beit­ge­ber auch hier auf das Schrift­form­erfor­der­nis des § 623 BGB den Ar­beit­neh­mer hin­zu­wei­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fer­ner hat der Ar­beit­ge­ber den Ar­beit­neh­mer über die 3-wö­chi­ge Frist zur Er­he­bung ei­ner Kün­di­gungs­schutz­kla­ge gem. § 4 S. 1 KschG hin­zu­wei­sen und auf die Rechts­fol­ge der Prä­k­lu­si­on gem. § 7 KschG.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frag­lich ist in­wie­weit der Ar­beit­ge­ber den Ar­beit­neh­mer über das „sons­ti­ge ein­zu­hal­ten­de Ver­fah­ren“ un­ter­rich­ten muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Un­ter dem Stich­wort des Kün­di­gungs­rechts sind min­des­tens 27 Ge­set­ze re­le­vant. Fer­ner ist das bei der Kün­di­gung ein­zu­hal­ten­de Ver­fah­ren je nach Kün­di­gungs­grund, Dau­er des Ar­beits­ver­hält­nis­ses völ­lig un­ter­schied­lich. Die No­vel­lie­rung des NachwG löst das Pro­blem des Un­ter­rich­tungs­um­fan­ges nicht. Es bleibt ab­zu­war­ten, wie sich die­ser Um­fang durch eine et­wai­ge Neu­fas­sung des Ge­set­zes oder durch Rich­ter­recht kon­kre­ti­sie­ren wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ar­beit­ge­bern ist zu ra­ten, den Ar­beit­neh­mern ne­ben dem Schrift­form­erfor­der­nis der Kün­di­gung und der 3-wö­chi­gen Kla­ge­frist, auch auf die 3-wö­chi­ge Kla­ge­frist bei Be­fris­tungs- bzw. Be­din­gungs­kon­troll­kla­gen gem. §§ 17,21 Tz­B­fG hin­zu­wei­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Standort Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hafeninsel 11
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           63067 Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Telefon: +49 (0) 69 800 735 100
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fax: +49 (0) 69 800 735 199
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Standort Frankfurt am Main
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Walter-Kolb-Straße 9 - 11
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           60594 Frankfurt am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Telefon: +49 (0) 69 800 735 800
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fax: +49 (0) 69 800 735 829
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E-Mail: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@haackschubert.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@haackschubert.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Parkmöglichkeiten Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zu unseren Bürogebäuden in öffentlichen Parkhäusern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           © 2023 HaackSchubert Partnerschaftsgesellschaft mbB
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Alle Rechte vorbehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 10:08:52 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/die-unterrichtung-ueber-das-bei-der-kuendigung-einzuhaltende-verfahren</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Be­w­er­tungsän­derun­gen von rückgedeck­ten Pen­sion­srück­stel­lun­gen</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/bewertungsaenderungen-von-rueckgedeckten-pensionsrueckstellungen</link>
      <description>Am 30. April 2021 hat das In­sti­tut der Wirt­schafts­prü­fer in Deutsch­land e.V. (IDW) den Rech­nungs­le­gungs­hin­weis IDW RH FAB 1.021 „Han­dels­recht­li­che Be­wer­tung von Rück­stel­lun­gen für Al­ters­ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen aus rück­ge­deck­ten Di­rekt­zu­sa­gen“ ver­ab­schie­det. Durch die Ver­laut­ba­rung mit ih­ren grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen wird mit teils er­heb­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die han­dels­bi­lan­zi­el­le Be­wer­tung von Ver­pflich­tun­gen aus Di­rekt­zu­sa­gen und die kor­re­spon­die­ren­den Rück­de­ckungs­ver­si­che­run­gen ge­rech­net.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/d93e59dd073f950a519018296a929348a1166ffc-627x418.jpg" alt="Be­w­er­tungsän­derun­gen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Be­w­er­tungsän­derun­gen von rückgedeck­ten Pen­sion­srück­stel­lun­gen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            • 2022 October, 07
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 30. April 2021 hat das In­sti­tut der Wirt­schafts­prü­fer in Deutsch­land e.V. (IDW) den Rech­nungs­le­gungs­hin­weis IDW RH FAB 1.021 „Han­dels­recht­li­che Be­wer­tung von Rück­stel­lun­gen für Al­ters­ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen aus rück­ge­deck­ten Di­rekt­zu­sa­gen“ ver­ab­schie­det. Durch die Ver­laut­ba­rung mit ih­ren grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen wird mit teils er­heb­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die han­dels­bi­lan­zi­el­le Be­wer­tung von Ver­pflich­tun­gen aus Di­rekt­zu­sa­gen und die kor­re­spon­die­ren­den Rück­de­ckungs­ver­si­che­run­gen ge­rech­net.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir uns an den Rech­nungs­le­gungs­grund­sät­zen des IDW ori­en­tie­ren müs­sen, sind wir für Jah­res­ab­schlüs­se ab dem 31.12.2022 zur Ein­hal­tung des oben ge­nann­ten Hin­wei­ses ver­pflich­tet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei An­sprü­chen aus Rück­de­ckungs­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen han­delt es sich um Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de i.S. des § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB, die im han­dels­recht­li­chen Jah­res- bzw. Kon­zern­ab­schluss des be­tref­fen­den Ar­beit­ge­bers an­zu­set­zen sind. Da­bei un­ter­schei­den sich die all­ge­mei­nen Grund­sät­ze der han­dels­recht­li­chen Be­wer­tung von Rück­de­ckungs­ver­si­che­rungs­an­sprü­chen und Rück­stel­lun­gen für Al­ters­ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen (Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen). Wen­det man die je­wei­li­gen Grund­sät­ze iso­liert an, so kann dies zur Fol­ge ha­ben, dass die Wert­an­sät­ze für den Rück­de­ckungs­ver­si­che­rungs­an­spruch und jene für die Pen­si­ons­rück­stel­lung we­sent­lich aus­ein­an­der­fal­len. Dies ist auch dann denk­bar, wenn die aus der Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung er­fol­gen­den Zah­lun­gen so­wohl hin­sicht­lich der Höhe als auch hin­sicht­lich der Zeit­punk­te de­ckungs­gleich mit den Zah­lun­gen an den Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Ver­laut­ba­rung des IDW soll die­ser Un­ter­schied in den je­wei­li­gen Wert­an­sät­zen künf­tig be­ho­ben wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In­halt­li­che Ver­än­de­run­gen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine iso­lier­te Be­wer­tung der Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen und der kor­re­spon­die­ren­den An­sprü­che aus der Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung wür­de vor dem Hin­ter­grund der lang­an­hal­ten­den Nied­rig­zins­pha­se zur Fol­ge ha­ben, so­dass bei­de Be­wer­tungs­an­sät­ze we­sent­lich aus­ein­an­der­fal­len, weil die Be­rech­nungs­pa­ra­me­ter so­wie die all­ge­mei­nen Grund­sät­ze der han­dels­recht­li­chen Be­wer­tung von Rück­de­ckungs­ver­si­che­rungs­an­sprü­chen und Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen sich i.d.R. un­ter­schei­den. Den Ver­pflich­tun­gen aus der Di­rekt­zu­sa­ge ste­hen da­bei in der Bi­lanz die An­sprü­che aus der Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung, die als Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de zu ak­ti­vie­ren sind, ge­gen­über.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis­her war es da­her mög­lich, dass sich die Wert­an­sät­ze deut­lich von­ein­an­der un­ter­schei­den, selbst wenn die Zah­lun­gen aus der Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung und die Di­rekt­zu­sa­ge na­he­zu de­ckungs­gleich sind, wes­halb die Ab­sicht, die da­durch ggf. ver­zerr­te Dar­stel­lung der Ver­mö­gens-, Fi­nanz- und Er­trags­la­ge zu be­he­ben, grund­sätz­lich zu be­grü­ßen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um sol­che un­an­ge­mes­se­ne Be­wer­tungs­dif­fe­ren­zen künf­tig zu ver­mei­den, ist, so der IDW, in sol­chen Fäl­len eine kor­re­spon­die­ren­de Be­wer­tung vor­zu­neh­men. Künf­tig sol­len da­her über­ein­stim­men­de Zah­lungs­strö­me in glei­cher Höhe be­wer­tet wer­den:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen sind mit dem Wert der Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung zu be­wer­ten (Ak­tiv­pri­mat),
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder Be­wer­tung der Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung mit dem Er­fül­lungs­be­trag der Pen­si­ons­rück­stel­lung (Pas­siv­pri­mat).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da­bei ob­liegt die Wahl des Pri­mats dem Un­ter­neh­men, ggfs. in Ab­spra­che mit ih­rem Wirt­schafts­prü­fer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Künf­tig stellt sich da­her die Fra­ge, un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine voll­stän­di­ge oder nur eine teil­wei­se Leis­tungs­kon­gru­enz bei der Be­wer­tung von Rück­de­ckungs­ver­si­che­rungs­an­sprü­chen und Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für Di­rekt­zu­sa­gen im han­dels­recht­li­chen Jah­res- und Kon­zern­ab­schluss vor­liegt und wie de­ren Be­wer­tung zu er­fol­gen hat („kon­gru­en­te“ Be­wer­tung).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grund­la­ge für die Ent­schei­dung ist eine Zah­lungs­strom­be­trach­tung, d.h. die zu er­fol­gen­den Zah­lun­gen an den Bi­lan­zie­ren­den wer­den mit je­nen an den Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten ver­gli­chen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier­zu be­ach­ten Sie bit­te den fol­gen­den Hin­weis:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Aus­wir­kun­gen auf die Ge­winn- und Ver­lust­rech­nung sind durch die Neu­be­wer­tung bei bei­den Pri­ma­ten gleich­wer­tig. Ein even­tu­el­ler Be­wer­tungs­un­ter­schied wür­de sich le­dig­lich in der Bi­lanz dar­stel­len.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum jet­zi­gen Zeit­punkt emp­feh­len wir die je­doch die Be­wer­tung nach dem Ak­tiv­pri­mat, da nach herr­schen­der Mei­nung zur­zeit die Wahl des Pas­siv­pri­mats noch un­ge­klär­te Fol­ge­fra­gen (wie z. B. für die Steu­er­bi­lanz) auf­wirft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fer­ner ist her­vor­zu­he­ben, dass, soll­te die Zu­sa­ge nicht ver­si­che­rungs­ge­bun­den sein, sich vor­aus­sicht­lich enor­me Be­wer­tungs­un­ter­schie­de er­ge­ben kön­nen, da die we­sent­li­chen Neue­run­gen und Aus­sa­gen des IDW-Hin­wei­ses nicht durch das Ge­setz ab­ge­deckt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soll­ten Rück­de­ckungs­ver­si­che­run­gen ab­ge­schlos­sen wor­den sein, und es wird be­ab­sich­tigt, die­se nicht zur Fi­nan­zie­rung der be­stehen­den Ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen her­an­zu­zie­hen, so tei­len Sie dies bit­te eben­falls pro­ak­tiv Ih­rem Gut­ach­ter mit, da in die­sem Fall eine Prü­fung, ob eine ab­wei­chen­de Ver­wer­tungs­ab­sicht im Sin­ne des IDW-Hin­wei­ses aus­rei­chend be­grün­det ist, zu er­fol­gen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prak­ti­sche Um­set­zung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die zu­vor be­schrie­be­nen Fra­ge­stel­lun­gen früh ge­nug klä­ren zu kön­nen und nicht in zeit­li­chen Ver­zug mit der Auf­trags­durch­füh­rung zu ge­lan­gen, ins­be­son­de­re auf­grund der Tat­sa­che, dass so­wohl der Gut­ach­ter, als auch ggfs. der Wirt­schafts­prü­fer we­sent­lich um­fang­rei­che­re In­for­ma­tio­nen auf­grund der ge­stie­ge­nen Kom­ple­xi­tät be­nö­ti­gen, möch­ten wir Sie bit­ten, be­reits zeit­nah das wei­te­re Vor­ge­hen mit Ih­rem ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Pen­si­ons­gut­ach­ter zu klä­ren. Da­bei wird die­ser In­for­ma­tio­nen über
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die ak­tu­el­le Höhe der ver­si­cher­ten Leis­tun­gen mit­samt der Über­schuss­an­tei­le, so­wie über
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Höhe des Ak­tiv­werts
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           am Bi­lanz­stich­tag be­nö­ti­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 10:05:48 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ar­beit­szeit ist kün­ftig von Ar­beit­ge­bern zu er­fassen</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/arbeitszeit-ist-kuenftig-von-arbeitgebern-zu-erfassen</link>
      <description>Al­les be­gann mit ei­nem Streit um die Kom­pe­ten­zen des Be­triebs­rats im Rah­men sei­nes ge­setz­lich vor­ge­se­he­nen Mit­be­stim­mungs­rechts vor dem Ar­beits­ge­richt Min­den (Be­schluss v. 15.09.2020 - Az.: 2 BV 8/20). Es en­de­te al­ler­dings mit ei­ner Grund­satz­ent­schei­dung zur Ar­beits­zeit­er­fas­sung vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt (Be­schl. v. 13.9.2022 - Az.: 1 ABR 22/21).</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/11282368f994217b7129177418b44c7c4a57c9bf-627x418.jpg" alt="Ar­beit­szeit ist kün­ftig"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ar­beit­szeit ist kün­ftig von Ar­beit­ge­bern zu er­fassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 September, 29
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Al­les be­gann mit ei­nem Streit um die Kom­pe­ten­zen des Be­triebs­rats im Rah­men sei­nes ge­setz­lich vor­ge­se­he­nen Mit­be­stim­mungs­rechts vor dem Ar­beits­ge­richt Min­den (Be­schluss v. 15.09.2020 - Az.: 2 BV 8/20). Es en­de­te al­ler­dings mit ei­ner Grund­satz­ent­schei­dung zur Ar­beits­zeit­er­fas­sung vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt (Be­schl. v. 13.9.2022 - Az.: 1 ABR 22/21).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Be­triebs­rat ei­ner voll­sta­tio­nä­ren Wohn­ein­rich­tung stell­te den Grund­satz der Mit­be­stim­mungs­tat­be­stän­de in Fra­ge, in­dem er von ei­nem ei­ge­nen In­itia­tiv­recht hin­sicht­lich der Ein­füh­rung ei­nes Zeit­er­fas­sungs­sys­tems aus­ging. Grund­sätz­lich fällt die­se An­ge­le­gen­heit un­ter den Mit­be­stim­mungs­tat­be­stand des § 87 Abs.1 Nr. 6 Be­trVG. Ob aber letzt­end­lich die ent­spre­chen­de Maß­nah­me er­grif­fen wird, steht in der frei­en Ent­schei­dung der Ar­beit­ge­ber­sei­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ar­beit­ge­ber­sei­te ver­folg­te die Ein­füh­rung ei­nes sol­chen Zeit­er­fas­sungs­sys­tems und nahm fol­ge­rich­tig ent­spre­chen­de Ver­hand­lun­gen mit dem Be­triebs­rat auf. Nach meh­re­ren Ge­sprä­chen sah er je­doch von der Ein­füh­rung ab, was der Be­triebs­rat nicht ak­zep­tier­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der ers­ten In­stanz wur­de ein In­itia­tiv­recht des Be­triebs­rats ab­ge­lehnt. Hier­zu wur­de eine äl­te­re Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zur Be­grün­dung her­an­ge­zo­gen (BAG, Be­schl. v. 28.11.1989, Az.: 1 ABR 97/88). Das zu­stän­di­ge Lan­des­ar­beits­ge­richt hin­ge­gen sah sehr wohl ein In­itia­tiv­recht des Be­triebs­rats in der Norm (Be­schl. v. 27.7.2021 - Az.: 7 TaBV 79/20). Zu ähn­li­chen Er­geb­nis­sen ka­men auch an­de­re Lan­des­ar­beits­ge­rich­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem er­teil­te nun das Bun­des­ar­beits­ge­richt eine Ab­sa­ge. Auf die Fra­ge, ob ein ent­spre­chen­des In­itia­tiv­recht des Be­triebs­rats be­stehe, kom­me es gar nicht an. Dies sei näm­lich nur dann von Re­le­vanz, wenn kei­ne ge­setz­li­che Re­ge­lung be­steht. Eine sol­che Re­ge­lung gibt es al­ler­dings in Form des § 3 Abs. 2 Nr. 1 Arb­SchG, wo­nach Ar­beit­ge­ber zur Si­che­rung des Ge­sund­heits­schut­zes für ge­eig­ne­te Or­ga­ni­sa­ti­on zu sor­gen und die er­for­der­li­chen Mit­tel be­reit­zu­stel­len ha­ben. Dazu ge­hö­re auch die Er­fas­sung der Ar­beits­zeit (Be­schl. v. 13.9.2022 - Az.: 1 ABR 22/21).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die­se Ent­schei­dung kann nun­mehr weit­rei­chen­de Fol­gen ha­ben. Es zeich­net sich ab, dass in Zu­kunft eine voll­um­fäng­li­che Zeit­er­fas­sung durch­zu­füh­ren ist und da­durch auch ein Ende der von vie­len prak­ti­zier­ten Ver­trau­ens­ar­beits­zeit naht. In­wie­weit das Bun­des­ar­beits­ge­richt in zu­künf­ti­gen Ent­schei­dun­gen den Un­ter­neh­men ei­nen Er­mes­sens­spiel­raum hin­sicht­lich der Ar­beits­zeit­er­fas­sung zu­bil­ligt, bleibt ab­zu­war­ten. Der Ge­setz­ge­ber muss im Rah­men sei­nes bis dato nicht ab­ge­schlos­se­nen Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­rens zur Um­set­zung der EuGH-Vor­ga­ben aus 2019 die Rechts­auf­fas­sung des höchs­ten deut­schen Ar­beits­ge­richts be­rück­sich­ti­gen, um Rechts­si­cher­heit zu schaf­fen und kei­ne Re­ge­lungs­lü­cken of­fen zu las­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vas­si­li­os Mpou­ras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rechts­an­walt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 10:03:16 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schutz für in­terne Daten­schutzbeauf­tragte</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/schutz-fuer-interne-datenschutzbeauftragte</link>
      <description>Er­gän­zend zur DS-GVO (insb. Art. 37 ff. DS-GVO) hat der deut­sche Ge­setz­ge­ber in § 38 Abs. 2 BDSG i. V. m. § 6 BDSG fest­ge­legt, dass die Ab­be­ru­fung von Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten („DSB“) nur bei ent­spre­chen­der An­wen­dung des § 626 BGB zu­läs­sig ist. Es müs­sen da­her die Vor­aus­set­zun­gen ei­ner frist­lo­sen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund vor­lie­gen. Der EuGH hat in sei­nem Ur­teil vom 22.06.2022 (Az.: C-534/20) zu die­sen Schutz­rech­ten</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/5edecbba1e61fd8b248b824bfe31c72bcfeeafd3-627x418.jpg" alt="Schutz für in­terne"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schutz für in­terne Daten­schutzbeauf­tragte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 September, 18
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er­gän­zend zur DS-GVO (insb. Art. 37 ff. DS-GVO) hat der deut­sche Ge­setz­ge­ber in § 38 Abs. 2 BDSG i. V. m. § 6 BDSG fest­ge­legt, dass die Ab­be­ru­fung von Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten („DSB“) nur bei ent­spre­chen­der An­wen­dung des § 626 BGB zu­läs­sig ist. Es müs­sen da­her die Vor­aus­set­zun­gen ei­ner frist­lo­sen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund vor­lie­gen. Der EuGH hat in sei­nem Ur­teil vom 22.06.2022 (Az.: C-534/20) zu die­sen Schutz­rech­ten von in­ter­nen DSB Stel­lung ge­nom­men. In dem vor­lie­gen­den Fall wur­de eine in­ter­ne Da­ten­schutz­be­auf­trag­te or­dent­lich mit der Be­ru­fung auf Um­struk­tu­rie­rungs­maß­nah­men ge­kün­digt. Hier­bei soll­te die ge­sam­te Ab­tei­lung aus­ge­la­gert wer­den. Die vor­be­fass­ten Ge­rich­te sa­hen die Kün­di­gung auf­grund des ge­nann­ten Schut­zes von DSB als un­wirk­sam an, leg­ten je­doch dem EuGH die ent­schei­den­de Fra­ge vor, ob deut­sche Re­ge­lun­gen, die den DSB um­fang­rei­cher schüt­zen als die DS-GVO, mit dem EU-Recht ver­ein­bar sind. Der EuGH ging von ei­ner grund­sätz­li­chen Ver­ein­bar­keit aus und stütz­te sich auf die Aus­le­gungs­grund­la­gen von Uni­ons­vor­schrif­ten, die ins­be­son­de­re den Zu­sam­men­hang und die ver­folg­ten Zie­le der Re­ge­lun­gen be­rück­sich­ti­gen. Bei der deut­schen Fest­le­gung von Vor­schrif­ten zum Kün­di­gungs­schutz ei­nes DSB geht es we­der um den Schutz be­trof­fe­ner Per­so­nen bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten, noch um den frei­en Da­ten­ver­kehr. Es steht nach dem EuGH je­dem Mit­glied­staat frei, in Aus­übung sei­ner vor­be­hal­te­nen Zu­stän­dig­keit be­son­de­re, stren­ge­re Vor­schrif­ten für die ar­beit­ge­ber­sei­ti­ge Kün­di­gung ei­nes DSB vor­zu­se­hen, so­fern die­se mit dem Uni­ons­recht und ins­be­son­de­re mit den Be­stim­mun­gen der DS-GVO ver­ein­bar sind und die­se bei der Ver­wirk­li­chung der Zie­le der DS-GVO nicht be­ein­träch­ti­gen. In die­sem Zu­sam­men­hang ist die Re­ge­lung, dass DSB nur aus wich­ti­gem Grund ge­kün­digt wer­den kön­nen, auch wenn die Kün­di­gung nicht mit der Er­fül­lung sei­ner Auf­ga­ben zu­sam­men­hängt, mit der DS-GVO ver­ein­bar, so­fern die­se Re­ge­lung die Ver­wirk­li­chung der Zie­le der DS-GVO nicht be­ein­träch­tigt. Wich­tig sei an die­ser Stel­le, dass es kein grund­sätz­li­ches Ver­bot der Ab­be­ru­fung ei­nes DSB gibt. Es zeich­net sich ab, dass der deut­sche Schutz von DSB mit EU-Recht ver­ein­bar ist. Für Ver­ant­wort­li­che wird da­her die Aus­wahl ei­nes DSB nicht leich­ter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 18 Sep 2022 10:00:50 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ver­hält­nis von be­hördlich an­ge­ord­neter Quar­an­täne zu bere­its gewährtem Er­hol­ung­surlaub</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/das-verhaeltnis-von-behoerdlich-angeordneter-quarantaene-zu-bereits-gewaehrtem-erholungsurlaub</link>
      <description>Der Ur­laubs­an­spruch für Ar­beit­neh­me­rIn­nen dient in ers­ter Li­nie der Er­ho­lung. Dies er­gibt sich aus § 1 BUr­lG. Dies hat zur Fol­ge, dass eine wäh­rend des Er­ho­lungs­ur­laubs nach­ge­wie­se­ne Er­kran­kung ge­mäß § 9 BUr­lG nicht an­ge­rech­net wird. Die ent­spre­chen­den Tage ver­blei­ben dem­nach auf dem Ur­laubs­kon­to und man kann sie „nach­ho­len“. Of­fen ist bis­lang die Fra­ge ge­blie­ben, was mit be­reits ge­währ­ten Ur­laubs­ta­gen ge­schieht,</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/e6e297ec8c22279f3eab6dd4616c28c2978e9349-682x384.jpg" alt="Das Ver­hält­nis von"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ver­hält­nis von be­hördlich an­ge­ord­neter Quar­an­täne zu bere­its gewährtem Er­hol­ung­surlaub
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 August, 22
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ur­laubs­an­spruch für Ar­beit­neh­me­rIn­nen dient in ers­ter Li­nie der Er­ho­lung. Dies er­gibt sich aus § 1 BUr­lG. Dies hat zur Fol­ge, dass eine wäh­rend des Er­ho­lungs­ur­laubs nach­ge­wie­se­ne Er­kran­kung ge­mäß § 9 BUr­lG nicht an­ge­rech­net wird. Die ent­spre­chen­den Tage ver­blei­ben dem­nach auf dem Ur­laubs­kon­to und man kann sie „nach­ho­len“. Of­fen ist bis­lang die Fra­ge ge­blie­ben, was mit be­reits ge­währ­ten Ur­laubs­ta­gen ge­schieht, wenn man als Ar­beit­neh­me­rIn eine be­hörd­lich an­ge­ord­ne­te Qua­ran­tä­ne ein­zu­hal­ten hat, ohne da­bei je­doch ar­beits­un­fä­hig er­krankt zu sein. In ei­nem sol­chen Fall könn­te man der Auf­fas­sung sein, dass der Er­ho­lungs­zweck des Ur­laubs grund­sätz­lich nicht tan­giert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Neun­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts hat ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Ge­richts­hof der Eu­ro­päi­schen Uni­on ge­rich­tet, um die Fra­ge klä­ren zu las­sen, ob aus dem Uni­ons­recht die Ver­pflich­tung des Ar­beit­ge­bers ab­zu­lei­ten ist, ei­nem Ar­beit­neh­mer be­zahl­ten Er­ho­lungs­ur­laub nach­zu­ge­wäh­ren, der zwar wäh­rend des Ur­laubs selbst nicht er­krankt ist, in die­ser Zeit aber eine be­hörd­lich an­ge­ord­ne­te häus­li­che Qua­ran­tä­ne ein­zu­hal­ten hat­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Klä­ger ist seit 1993 bei der Be­klag­ten als Schlos­ser be­schäf­tigt. Auf sei­nen An­trag be­wil­lig­te ihm die Be­klag­te acht Tage Er­ho­lungs­ur­laub für die Zeit vom 12. bis zum 21. Ok­to­ber 2020. Mit Be­scheid vom 14. Ok­to­ber 2020 ord­ne­te die Stadt Ha­gen die Ab­son­de­rung des Klä­gers in häus­li­che Qua­ran­tä­ne für die Zeit vom 9. bis zum 21. Ok­to­ber 2020 an, weil er zu ei­ner mit dem Co­ro­na­vi­rus SARS-CoV-2 in­fi­zier­ten Per­son Kon­takt hat­te. Für die Zeit der Qua­ran­tä­ne war es dem Klä­ger un­ter­sagt, sei­ne Woh­nung ohne aus­drück­li­che Zu­stim­mung des Ge­sund­heits­amts zu ver­las­sen und Be­such von haus­halts­frem­den Per­so­nen zu emp­fan­gen. Die Be­klag­te be­las­te­te das Ur­laubs­kon­to des Klä­gers mit acht Ta­gen und zahl­te ihm das Ur­laubs­ent­gelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Klä­ger hat die auf Wie­der­gut­schrift der Ur­laubs­ta­ge auf sei­nem Ur­laubs­kon­to ge­rich­te­te Kla­ge dar­auf ge­stützt, es sei ihm nicht mög­lich ge­we­sen, sei­nen Ur­laub selbst­be­stimmt zu ge­stal­ten. Die Si­tua­ti­on bei ei­ner Qua­ran­tä­nean­ord­nung sei der in­fol­ge ei­ner krank­heits­be­ding­ten Ar­beits­un­fä­hig­keit ver­gleich­bar. Der Ar­beit­ge­ber müs­se ihm des­halb ent­spre­chend § 9 BUr­lG, dem zu­fol­ge ärzt­lich at­tes­tier­te Krank­heits­zei­ten wäh­rend des Ur­laubs nicht auf den Jah­res­ur­laub an­ge­rech­net wer­den dür­fen, nach­ge­wäh­ren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Lan­des­ar­beits­ge­richt ist die­ser Auf­fas­sung ge­folgt und hat der Kla­ge statt­ge­ge­ben. Für den Neun­ten Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts ist es ent­schei­dungs­er­heb­lich, ob es mit Art. 7 der Ar­beits­zeit­richt­li­nie 2003/88/EG und Art. 31 Abs. 2 der Char­ta der Grund­rech­te der Eu­ro­päi­schen Uni­on im Ein­klang steht, wenn vom Ar­beit­neh­mer be­an­trag­ter und vom Ar­beit­ge­ber be­wil­lig­ter Jah­res­ur­laub, der sich mit ei­ner nach Ur­laubs­be­wil­li­gung durch die zu­stän­di­ge Be­hör­de an­ge­ord­ne­ten häus­li­chen Qua­ran­tä­ne zeit­lich über­schnei­det, nach na­tio­na­lem Recht nicht nach­zu­ge­wäh­ren ist, weil der be­trof­fe­ne Ar­beit­neh­mer selbst nicht krank war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ent­schei­dung des Ge­richts­ho­fes der Eu­ro­päi­schen Uni­on hin­sicht­lich die­ser in­ter­es­san­ten Fra­ge wird mit Span­nung ent­ge­gen­ge­se­hen. Die Ant­wort ist so­wohl für Ar­beit­ge­ber- als auch für Ar­beit­neh­mer­sei­te wich­tig, um Rechts­si­cher­heit zu schaf­fen, da ge­ra­de in den be­vor­ste­hen­den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten mit be­hörd­lich an­ge­ord­ne­ten häus­li­chen Qua­ran­tä­nen zu rech­nen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vas­si­li­os Mpou­ras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bun­des­ar­beits­ge­richt, Be­schluss vom 16. Au­gust 2022 – 9 AZR 76/22 (A)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 22 Aug 2022 09:58:31 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/das-verhaeltnis-von-behoerdlich-angeordneter-quarantaene-zu-bereits-gewaehrtem-erholungsurlaub</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Keine Ver­längerung der Rück­wirkung im Umwand­lungss­teuer­recht mehr in 2022</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/keine-verlaengerung-der-rueckwirkung-im-umwandlungssteuerrecht-mehr-in-2022</link>
      <description>Das COVMG vom 27. März 2020 über Maß­nah­men im Ge­sell­schafts-, Ge­nos­sen­schafts-, Ver­eins-, Stif­tungs- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht zur Be­kämp­fung der Aus­wir­kun­gen der CO­VID-19-Pan­de­mie hat der Bun­des­tag am 7. Sep­tem­ber 2021 bis zum 31. Au­gust 2022 ver­län­gert. Ein Re­ge­lungs­ele­ment hier­bei war die zeit­lich be­fris­te­te Ver­län­ge­rung des um­wand­lungs­steu­er­li­chen Rück­wir­kungs­zeit­punk­tes für die Jah­re 2020 und 2021 von 8 auf 12 Mo­na­te.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/f523ff647f88bacf7b88b49819da5138e7aee2a8-682x384.jpg" alt="Keine Ver­längerung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Ver­längerung der Rück­wirkung im Umwand­lungss­teuer­recht mehr in 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            • 2022 August, 03
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das COVMG vom 27. März 2020 über Maß­nah­men im Ge­sell­schafts-, Ge­nos­sen­schafts-, Ver­eins-, Stif­tungs- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht zur Be­kämp­fung der Aus­wir­kun­gen der CO­VID-19-Pan­de­mie hat der Bun­des­tag am 7. Sep­tem­ber 2021 bis zum 31. Au­gust 2022 ver­län­gert. Ein Re­ge­lungs­ele­ment hier­bei war die zeit­lich be­fris­te­te Ver­län­ge­rung des um­wand­lungs­steu­er­li­chen Rück­wir­kungs­zeit­punk­tes für die Jah­re 2020 und 2021 von 8 auf 12 Mo­na­te.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäh­rend die ­Er­leich­te­run­gen für Haupt- und Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen von Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten nun­mehr noch­mals bis zum 31. Au­gust 2022 ver­län­gert wur­den, hat der Ge­set­z­ge­ber von ei­ner er­neu­ten Fris­t­­ver­­län­ge­­rung des um­wand­lungs­steu­er­li­chen Rück­wir­kungs­zeit­punk­tes ab­ge­se­hen. Dies be­deu­tet, dass im Rah­men von ­Un­ter­neh­mens­trans­ak­tio­nen im Jahr 2022 nun erst­mals Pre-Clo­sing-Um­struk­tu­rie­run­gen wie­der le­dig­lich bis zum 31. Au­gust 2022 – und nicht bis zum 31. De­zem­ber 2022 – auf acht Mo­na­te, sprich in der Re­gel den 31. De­zem­ber 2021, zu­rück­­be­zo­gen wer­den kön­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 09:55:57 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/keine-verlaengerung-der-rueckwirkung-im-umwandlungssteuerrecht-mehr-in-2022</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>LG Berlin zur Kündi­gung eines Wohn­raum­mi­etver­hält­niss­es: Ver­säum­nisse des Be­treuers wiegen weniger schw­er als ein Eigen­ver­schulden des Mi­eters</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/lg-berlin-zur-kuendigung-eines-wohnraummietverhaeltnisses-versaeumnisse-des-betreuers-wiegen-weniger-schwer-als-ein-eigenverschulden-des-mieters</link>
      <description>Die Be­treue­rin des Mie­ters hat­te den Dau­er­auf­trag für die Miet­zah­lun­gen im De­zem­ber 2020 ge­kün­digt, weil auf­grund der Ein­füh­rung des „Ber­li­ner Mie­ten­de­ckels“ die ge­naue Höhe der zu zah­len­den Mie­te un­klar war. Par­al­lel zur Ein­stel­lung des Dau­er­auf­trags hat­te die Be­treue­rin den Ver­mie­ter ge­be­ten, die künf­ti­gen Mie­ten im Last­schrift­ver­fah­ren ein­zu­zie­hen. Die­ser Bit­te kam der Ver­mie­ter „aus tech­ni­schen Grün­den“ nicht nach.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/f08386a405e6bd9cdbc3f4508f91b1932f05f1c1-1920x1280.jpg" alt="Haf­tung des Vertreters"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           LG Berlin zur Kündi­gung eines Wohn­raum­mi­etver­hält­niss­es: Ver­säum­nisse des Be­treuers wiegen weniger schw­er als ein Eigen­ver­schulden des Mi­eters
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            • 2022 June, 20
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Be­treue­rin des Mie­ters hat­te den Dau­er­auf­trag für die Miet­zah­lun­gen im De­zem­ber 2020 ge­kün­digt, weil auf­grund der Ein­füh­rung des „Ber­li­ner Mie­ten­de­ckels“ die ge­naue Höhe der zu zah­len­den Mie­te un­klar war. Par­al­lel zur Ein­stel­lung des Dau­er­auf­trags hat­te die Be­treue­rin den Ver­mie­ter ge­be­ten, die künf­ti­gen Mie­ten im Last­schrift­ver­fah­ren ein­zu­zie­hen. Die­ser Bit­te kam der Ver­mie­ter „aus tech­ni­schen Grün­den“ nicht nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Be­treue­rin den Dau­er­auf­trag in der Fol­ge nicht recht­zei­tig wie­der in Kraft setz­te, kün­dig­te der Ver­mie­ter dem seit 2017 un­ter Be­treu­ung ste­hen­den Mie­ter das Miet­ver­hält­nis we­gen aus­ste­hen­der Mie­ten der Mo­na­te De­zem­ber 2020 und Ja­nu­ar 2021 or­dent­lich. Auf­grund die­ser Kün­di­gung lei­tet der Ver­mie­ter die Räu­mungs­kla­ge in die Wege, ob­wohl die aus­ste­hen­den Mie­ten nach­träg­lich be­gli­chen wor­den wa­ren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ver­mie­ter un­ter­liegt mit sei­ner Kla­ge vor dem Amts­ge­richt und legt Be­ru­fung ein. Das Land­ge­richt Ber­lin be­stä­tigt das kla­ge­ab­wei­sen­de erst­in­stanz­li­che Ur­teil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwar habe der Mie­ter pflicht­wid­rig und schuld­haft ge­han­delt, in­dem er die für die Mo­na­te De­zem­ber 2020 und Ja­nu­ar 2021 ge­schul­de­ten Mie­ten (zu­nächst) nicht ent­rich­tet hat. Da­bei sei ihm das fahr­läs­si­ge Ver­hal­ten sei­ner Be­treue­rin zu­zu­rech­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach er­folg­ter Ab­wä­gung der Um­stän­de er­reicht der Ver­trags­ver­stoß nach An­sicht des LG Ber­lin je­doch nicht das aus­rei­chen­de „Ge­wicht“, um eine Kün­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses zu recht­fer­ti­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Land­ge­richt hat da­bei fol­gen­des be­rück­sich­tigt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Mie­ter hat in der Ver­gan­gen­heit die Mie­ten im­mer pünkt­lich ge­zahlt bzw. durch die Be­treue­rin zah­len las­sen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Aus­fall der bei­den Miet­zah­lun­gen be­ruh­te nicht auf ei­nem Ei­gen­ver­schul­den des Mie­ters, son­dern auf ei­nem fahr­läs­si­gen Ver­hal­ten der Be­treue­rin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch der Ver­mie­ter habe sich pflicht­wid­rig ver­hal­ten, weil es ihm in die­sem kon­kre­ten Fall ob­le­gen hät­te, den Mie­ter bzw. die Be­treue­rin vor Aus­spra­che der Kün­di­gung auf die Zah­lungs­rück­stän­de hin­zu­wei­sen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In sei­nem Ur­teil führt das LG recht um­fang­reich aus, dass das Ver­schul­den der Be­treue­rin bei der Be­wer­tung, ob eine miet­ver­trag­li­che Pflicht­ver­let­zung vor­liegt, weit we­ni­ger schwer wiegt als ein (hier nicht vor­lie­gen­des) Ei­gen­ver­schul­den des Mie­ters.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ver­mie­ter auf der an­de­ren Sei­te muss­te – auf­grund der Kor­re­spon­den­zen über die (vom Ver­mie­ter ab­ge­lehn­te) Ein­rich­tung ei­ner Ein­zugs­er­mäch­ti­gung – da­von aus­ge­hen, dass es sich bei den aus­blei­ben­den Miet­zah­lun­gen schlicht um eine Läss­lich­keit bzw. ein Ver­se­hen der Be­treue­rin ge­han­delt hat­te. Nach Auf­fas­sung des LG Ber­lin geht es zu­las­ten des Ver­mie­ters, dass er den Mie­ter durch um­ge­hen­den Aus­spruch der Kün­di­gung hat „ins Mes­ser lau­fen las­sen“, an­statt ihn vor­her noch­mals auf die Rück­stän­de hin­zu­wei­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Ge­samt­schau die­ser Um­stän­de ist das Land­ge­richt Ber­lin zu dem Er­geb­nis ge­kom­men, dass kein hin­rei­chen­der Grund für die Be­en­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses be­stand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ent­schei­dung ist si­cher­lich mie­ter­freund­lich. Denn ge­ne­rell gilt, dass der Schuld­ner für das Ver­schul­den von ge­setz­li­chen Ver­tre­tern und Er­fül­lungs­ge­hil­fen haf­tet, so­weit er auch für ei­ge­nes Ver­schul­den und den ei­ge­nen Pflicht­ver­stoß ver­ant­wort­lich ist. Im Fal­le von – wie hier – ei­ner Be­treue­rin als ge­setz­li­cher Ver­tre­te­rin ist ge­ne­rell so­gar de­ren hö­he­re Schuld­fä­hig­keit maß­geb­lich. Wei­ter hat der Mie­ter für Zah­lungs­ver­zö­ge­run­gen, die durch ge­setz­li­che Ver­tre­ter oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen ver­ur­sacht wer­den, ein­zu­ste­hen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In al­ler Re­gel kann sich der be­treu­te Mie­ter also nicht dar­auf ver­las­sen, dass das Ge­richt auf­grund der blo­ßen Tat­sa­che, dass eine Be­treu­ung ein­ge­rich­tet ist, im Fal­le ei­ner Zah­lungs­ver­zugs­kün­di­gung Mil­de wal­ten lässt. Es ist zu er­war­ten, dass be­treu­te Mie­ter sich in ver­gleich­ba­ren Fäl­len den­noch künf­tig auf die Ent­schei­dung des LG Ber­lin be­ru­fen wer­den, um die Räu­mung ab­zu­wen­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem­entspre­chend emp­fiehlt sich eine sorg­fäl­ti­ge Vor­be­rei­tung bei Kün­di­gung und Räu­mungs­kla­ge. Hier­bei be­ra­ten wir Sie ger­ne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 20 Jun 2022 09:53:28 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/lg-berlin-zur-kuendigung-eines-wohnraummietverhaeltnisses-versaeumnisse-des-betreuers-wiegen-weniger-schwer-als-ein-eigenverschulden-des-mieters</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Haf­tung des Vertreters ein­er UG man­gels Rechts­for­mzusatz und Hin­weis auf Haf­tungs­beschränkung in der Fir­ma</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/haftung-des-vertreters-einer-ug-mangels-rechtsformzusatz-und-hinweis-auf-haftungsbeschraenkung-in-der-firma</link>
      <description>Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te in sei­nem Ur­teil vom 13. Ja­nu­ar 2022 – III ZR 210/20 die Ge­le­gen­heit, zur Rechts­schein­haf­tung ei­nes für eine UG auf­tre­ten­den Ver­tre­ters Stel­lung zu neh­men. Im zu ent­schei­den­den Fal­le war der frü­he­re Pro­ku­rist und spä­te­re al­lei­ni­ge Ge­sell­schaf­ter und Ge­schäfts­füh­rer</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/3f2ffd1eb30acc451bf857c763c80710a367ee8e-1920x1280.jpg" alt="Haf­tung des Vertreters"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haf­tung des Vertreters ein­er UG man­gels Rechts­for­mzusatz und Hin­weis auf Haf­tungs­beschränkung in der Fir­ma
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            • 2022 May, 25
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te in sei­nem Ur­teil vom 13. Ja­nu­ar 2022 – III ZR 210/20 die Ge­le­gen­heit, zur Rechts­schein­haf­tung ei­nes für eine UG auf­tre­ten­den Ver­tre­ters Stel­lung zu neh­men. Im zu ent­schei­den­den Fal­le war der frü­he­re Pro­ku­rist und spä­te­re al­lei­ni­ge Ge­sell­schaf­ter und Ge­schäfts­füh­rer („Be­klag­ter“) ei­ner Ver­mö­gens­an­la­ge­ge­sell­schaft von ei­nem Kun­den („Klä­ger“) we­gen feh­ler­haf­ter An­la­ge­be­ra­tung auf Scha­den­er­satz in An­spruch ge­nom­men wor­den. Der Bun­des­ge­richts­hof wies noch ein­mal dar­auf hin, dass in Be­zug auf ein emp­foh­le­nes An­la­ge­ob­jekt An­la­ge­be­ra­ter recht­zei­tig, rich­tig und sorg­fäl­tig den Kun­den zu be­ra­ten ha­ben, da­mit der Kun­de ver­ständ­lich und voll­stän­dig die Ri­si­ken der vor­ge­schla­ge­nen Ver­mö­gens­an­la­ge be­ur­tei­len kann. Dies war im zu ent­schei­den­den Fall nicht fest­stell­bar ge­we­sen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die in der Rechts­form ei­ner UG be­stehen­de Ver­mö­gens­an­la­ge­ge­sell­schaft hat­te im Rechts­ver­kehr den Rechts­form­zu­satz „UG (haf­tungs­be­schränkt)“ nicht oder teil­wei­se ohne den Klam­mer­zu­satz „haf­tungs­be­schränkt“ ge­führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier­in sah der Bun­des­ge­richts­hof die Grund­la­ge für eine per­sön­li­che Haf­tung des Be­klag­ten. Zwar habe der Be­klag­te kein be­son­de­res per­sön­li­ches Ver­trau­en in An­spruch ge­nom­men, so­dass eine Ei­gen­haf­tung aus die­sem Grun­de aus­schied. Eine per­sön­li­che Haf­tung des Be­klag­ten kom­me aber des­we­gen in Be­tracht, weil der Be­klag­te dem Klä­ger ge­gen­über die Haf­tungs­be­schrän­kung der Ge­sell­schaft nicht zum Aus­druck ge­bracht habe, viel­mehr so­gar weit­ge­hend den Rechts­form­zu­satz UG nicht ge­führt habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ent­spricht ge­fes­tig­ter Recht­spre­chung des BGH, das der­je­ni­ge, der be­rech­tig­tes Ver­trau­en des Ge­schäfts­geg­ners da­durch her­vor­ruft, in­dem er für die Fir­ma ohne Rechts­form­zu­satz zeich­net, per­sön­lich haf­tet. Es han­delt sich da­bei um eine ver­schul­dens­un­ab­hän­gi­ge Ga­ran­tie­haf­tung, die al­lein auf dem Um­stand ba­siert, dass die un­mit­tel­bar auf­tre­ten­de Per­son durch die dem Ver­trags­part­ner ge­gen­über ab­ge­ge­be­ne sach­lich un­zu­tref­fen­de Er­klä­rung den Ver­trau­ens­tat­be­stand schafft, hier haf­te zu­min­dest eine na­tür­li­che Per­son un­be­schränkt mit ih­rem Pri­vat­ver­mö­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die­se für die GmbH ent­wi­ckeln­den Grund­sät­ze gel­ten auch bei ei­ner Un­ter­neh­mer­ge­sell­schaft. Da die Un­ter­neh­mer­ge­sell­schaft re­gel­mä­ßig mit ei­nem ganz ge­rin­gen Stamm­ka­pi­tal aus­ge­stat­tet sein kann, gibt es hier­bei so­gar ein be­son­de­res Be­dürf­nis des Rechts­ver­kehrs an ei­nem sol­chen Hin­weis. Denn es be­steht die Ge­fahr, dass der Ge­schäfts­geg­ner Dis­po­si­tio­nen trifft, die er bei Kennt­nis des wah­ren Sach­ver­halts ganz oder teil­wei­se un­ter­las­sen hät­te. Dem ent­spricht als Aus­gleich die Ver­trau­ens­haf­tung des­sen, der die er­for­der­li­che Auf­klä­rung nicht vor­nimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ver­trau­ens­haf­tung greift da­her ein, wenn der ge­mäß § 5a Abs. 1 GmbHG zwin­gend vor­ge­schrie­be­ne Zu­satz Un­ter­neh­mer­ge­sell­schaft (haf­tungs­be­schränkt) oder UG (haf­tungs­be­schränkt) weg­ge­las­sen oder un­zu­läs­sig ab­ge­kürzt wird. Der blo­ße Ver­weis auf die Rechts­form der Un­ter­neh­mer­ge­sell­schaft ge­nügt da­her als sol­cher nicht, denn an­ders als beim Rechts­form­zu­satz GmbH trägt die Un­ter­neh­mer­ge­sell­schaft die Haf­tungs­be­schrän­kung nicht be­reits im Na­men. Bei Weg­las­sen nur die­ses Hin­wei­ses kann viel­mehr glei­cher­ma­ßen der Ein­druck er­weckt wer­den, für die Un­ter­neh­mer­ge­sell­schaft haf­te min­des­tens eine na­tür­li­che Per­son un­be­schränkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist da­her noch­mals drin­gend an­zu­ra­ten, im ge­schäft­li­chen Ver­kehr, un­ab­hän­gig da­von, ob es eine GmbH oder eine UG (haf­tungs­be­schränkt) be­trifft, in al­len Un­ter­la­gen und im Ge­schäfts­ver­kehr deut­lich und in Über­ein­stim­mung mit den ge­setz­li­chen Vor­ga­ben dar­auf hin­zu­wei­sen, dass es sich um eine haf­tungs­be­schränk­te Rechts­form han­delt, um eine per­sön­li­che Haf­tung des Han­deln­den zu ver­mei­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 25 May 2022 09:49:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/haftung-des-vertreters-einer-ug-mangels-rechtsformzusatz-und-hinweis-auf-haftungsbeschraenkung-in-der-firma</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Impf­pflicht in Gesund­heits-, Pflege- und Be­treu­ung­sein­rich­tun­gen?</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/impfpflicht-in-gesundheits-pflege-und-betreuungseinrichtungen</link>
      <description>In rund 3 Wo­chen soll bun­des­weit die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht in Kraft tre­ten, die der Bun­des­tag am 10. De­zem­ber 2021 durch das Ge­setz zur Stär­kung der Impf­prä­ven­ti­on ge­gen CO­VID-19 be­schlos­sen hat. Ne­ben der Fra­ge, ob die Re­ge­lung tat­säch­lich bun­des­weit grei­fen wird (Bay­ern will erst­mal ab­war­ten),</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Impf­pflicht in Gesund­heits-, Pflege- und Be­treu­ung­sein­rich­tun­gen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 February, 23
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In rund 3 Wo­chen soll bun­des­weit die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht in Kraft tre­ten, die der Bun­des­tag am 10. De­zem­ber 2021 durch das Ge­setz zur Stär­kung der Impf­prä­ven­ti­on ge­gen CO­VID-19 be­schlos­sen hat. Ne­ben der Fra­ge, ob die Re­ge­lung tat­säch­lich bun­des­weit grei­fen wird (Bay­ern will erst­mal ab­war­ten), wird der hier­bei neu ein­ge­füg­te § 20a IfSG meist auf­grund der For­mu­lie­rung: „Fol­gen­de Per­so­nen müs­sen ab dem 15. März 2022 ent­we­der ge­impft oder ge­ne­sen sein…“ da­hin­ge­hend in­ter­pre­tiert, dass er eine um­fas­sen­de ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht be­her­ber­ge. Schaut man sich Ab­satz 5 der Re­ge­lung al­ler­dings ge­nau­er an, ist viel­mehr rich­tig, dass Be­schäf­tig­te von be­trof­fe­nen Ein­rich­tun­gen bis zum 15. März 2022 le­dig­lich ei­nen Nach­weis über eine voll­stän­di­ge Imp­fung oder Ge­ne­sung vor­le­gen müs­sen, da­mit sie wei­ter be­schäf­tigt wer­den dür­fen. Kei­nes­wegs trifft den Ar­beit­ge­ber au­to­ma­tisch die Pflicht, Per­so­nal zu ent­las­sen. Le­dig­lich Neu­ein­stel­lun­gen von Un­ge­impf­ten wer­den ab dem 16. März 2022 un­ter Buß­geld­an­dro­hung ver­hin­dert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           § 20a Abs. 1 Satz 1 IfSG nennt Ein­rich­tun­gen und Per­so­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ne­ben dem recht um­fas­sen­den Ka­ta­log der Vor­schrift, hat Ge­sund­heits­mi­nis­ter Lau­ter­bach vor Kur­zem eine 23-sei­ti­ge Hand­rei­chung vor­ge­legt, um die Bun­des­län­der bei der Um­set­zung zu un­ter­stüt­zen. Hier­nach wer­den Kran­ken­häu­ser, Ein­rich­tun­gen für am­bu­lan­tes Ope­rie­ren, Vor­­­sor­ge- und Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen, Dia­ly­se­ein­rich­tun­gen, Ta­ges­kli­ni­ken, Ent­bin­dungs­ein­rich­tun­­gen, Arzt­pra­­xen, Zahn­arzt­pra­xen und Be­triebs­ärz­te so­wie Pra­xen sons­ti­ger hu­man­me­di­zi­ni­scher Heil­be­ru­fe. Ein­ge­schlos­sen sind dar­über hin­aus Be­hand­lungs- oder Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen wie etwa Hos­pi­z­­diens­­te, spe­zia­li­sier­te am­bu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung und Blut­spen­de­ein­rich­tun­gen. Er­wähnt sind zu­dem Ein­rich­tun­gen des öf­fent­li­chen Ge­sund­heits­diens­tes, in de­nen me­di­zi­ni­sche Un­ter­­su­chun­gen, Prä­­ven­ti­ons­maß­nah­men oder am­bu­lan­te Be­hand­lun­gen durch­ge­führt wer­den. Eine Impf­pflicht gilt dem Pa­pier zu­fol­ge auch für Ret­tungs­diens­te, so­zi­al­päd­ia­tri­sche Zen­tren nach § 119 SGB V, me­di­zi­ni­sche Be­hand­lungs­zen­tren für Er­wach­se­ne mit geis­ti­ger Be­hin­de­rung oder schwe­ren Mehr­fach­be­hin­de­run­gen nach § 119c SGB V, Ein­rich­tun­gen der be­ruf­li­chen Re­ha­bi­li­ta­ti­on nach § 51 SGB IX und Diens­te der be­ruf­li­chen Re­ha­bi­li­ta­ti­on, Be­gut­ach­tungs- und Prüf­diens­te, die auf Grund der Vor­schrif­ten des SGB V oder SGB XI tä­tig wer­den. Apo­the­ken ge­hö­ren nicht zu den oben ge­nann­ten Ein­rich­tun­gen. Das gel­te auch dann nicht, wenn dort Imp­fun­gen durch­ge­führt wür­den, heißt es in dem Pa­pier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vor­schrift er­fasst nach ih­rem Wort­laut die­je­ni­gen Per­so­nen, die in den vor­ge­nann­ten Ein­rich­tun­gen und Un­ter­neh­men tä­tig sind. Es kommt also nicht dar­auf an, auf wel­cher recht­li­chen Grund­la­ge die Tä­tig­keit er­folgt. Er­fasst sind Ar­beit­neh­mer eben­so wie freie Mit­ar­bei­ter, Aus­zu­bil­den­de und Eh­ren­amt­li­che. Dar­über hin­aus wird auch nicht un­ter­schie­den, wel­che kon­kre­te Tä­tig­keit die je­wei­li­ge Per­son aus­übt, so dass sämt­li­che Ein­rich­tungs­be­rei­che dar­un­ter­fal­len, also Ge­schäfts­füh­rung eben­so wie­R­ei­ni­gung, Kü­che und me­di­zi­ni­sches, be­zie­hungs­wei­se Pfle­ge- und Be­treu­ungs­per­so­nal. In zeit­li­cher Hin­sicht ist ein län­ge­rer Zeit­raum und nicht nur etwa we­ni­ge Mi­nu­ten er­for­der­lich. Da­her sind Post­be­diens­te­te oder Fahr­rad­ku­rie­re, die sich in der Re­gel nur kur­ze Zeit in den Ein­rich­tun­gen auf­hal­ten, nicht er­fasst. Ei­nen Grenz­fall könn­ten be­auf­trag­te Fir­men (z.B. Hand­wer­ker) bil­den. Hier wird es auf eine Ein­schät­zung im Ein­zel­fall an­kom­men.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zum 15. März 2022 müs­sen die vor­ge­nann­ten Be­schäf­tig­ten dem Ar­beit­ge­ber ei­nen Nach­weis über eine voll­stän­di­ge CO­VID-19-Schutz­imp­fung, ei­nen Ge­ne­se­nen­nach­weis oder ein ärzt­li­ches At­test, wenn sie sich aus me­di­zi­ni­schen Grün­den nicht imp­fen las­sen kön­nen, vor­le­gen. Liegt der Nach­weis nicht bis da­hin nicht vor oder be­stehen Zwei­fel an der Echt­heit oder in­halt­li­chen Rich­tig­keit des vor­ge­leg­ten Nach­wei­ses, sind die Ein­rich­tungs­lei­ter ver­pflich­tet, das zu­stän­di­ge Ge­sund­heits­amt zu be­nach­rich­ti­gen. Die­sel­ben Pflich­ten gel­ten, wenn nach dem Ab­lauf der Gül­tig­keit kein neu­er Nach­weis vor­ge­legt wird. Um die Ein­hal­tung der Impf­pflicht zu kon­trol­lie­ren, kann das Ge­sund­heits­amt Nach­wei­se an­for­dern, auch wenn der Ar­beit­ge­ber das Ge­sund­heits­amt nicht ein­ge­schal­tet hat. Das Ge­sund­heits­amt kann die Be­schäf­ti­gung in den Ein­rich­tun­gen un­ter­sa­gen und ein Be­tre­tungs­ver­bot ver­hän­gen, wenn die Nach­wei­se nicht vor­ge­legt wer­den. Bei Nicht­ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Vor­ga­ben droht Ar­beit­ge­bern und Ar­beit­neh­mern ein Buß­geld von bis zu EUR 2.500.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ver­bot wei­ter in der Ein­rich­tung tä­tig zu wer­den, greift al­lei­ne wenn das Ge­sund­heits­amt nach der Prü­fung dem Be­trof­fe­nen ein kon­kre­tes Be­tre­tungs­ver­bot aus­spricht. Erst dann ist es nicht mehr zu­läs­sig und mit Buß­geld be­droht, Be­trof­fe­ne wei­ter ein­zu­set­zen. Das Ge­sund­heits­amt hat also ei­nen Er­mes­sen­spiel­raum, so­fern die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Ein­rich­tung be­droht ist. Die Ein­rich­tun­gen kön­nen die Ent­schei­dung so­mit be­ein­flus­sen, in­dem sie die dro­hen­den Fol­gen ei­nes et­wai­gen Be­tre­tungs­ver­bots für ih­ren ei­ge­nen Be­trieb und für die Ver­sor­gung von Kli­en­ten und der Be­völ­ke­rung dar­stel­len.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ord­net das Ge­sund­heits­amt nach dem 16. März ein Be­tre­tungs­ver­bot we­gen feh­len­der Im­mu­ni­sie­rung an und wei­gert sich die be­trof­fe­ne Per­son dau­er­haft, ei­nen Nach­weis vor­zu­le­gen, könn­te eine Kün­di­gung in Be­tracht kom­men. Maß­nah­men vor die­sem Zeit­punkt, etwa eine ver­hal­tens­be­ding­te Kün­di­gung, so­fern der Ar­beit­neh­mer nicht vor dem 16. März von sich aus Schrit­te ein­lei­tet, um sei­ne Leis­tungs­fä­hig­keit si­cher­zu­stel­len, be­geg­nen recht­li­chen Be­den­ken. Es gilt hier ab­zu­war­ten, wie die Ge­rich­te im Fal­le von Kün­di­gungs­schutz­kla­gen ent­schei­den wer­den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor­ste­hen­des gilt nicht für Per­so­nen, die auf Grund ei­ner me­di­zi­ni­schen Kon­tra­in­di­ka­ti­on nicht ge­gen das Co­ro­na­vi­rus ge­impft wer­den kön­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           RA Chris­ti­an Drei­ling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 09:46:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>„Die Chemie stimmt“</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/die-chemie-stimmt</link>
      <description>„Die Che­mie stimmt“ - Eine Mei­nung zur Stadt­ent­wick­lung Of­fen­bach am Main von Rechts­an­walt</description>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Chemie stimmt“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main •
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2022 February, 23
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Che­mie stimmt“ - Eine Mei­nung zur Stadt­ent­wick­lung Of­fen­bach am Main von Rechts­an­walt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 09:43:50 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mi­et­zahlungspflicht bei coro­n­abe­d­ingter Geschäftss­chließung</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/mietzahlungspflicht-bei-coronabedingter-geschaeftsschliessung</link>
      <description>Der BGH hat mit Ur­teil vom 12.01.2022 (XII ZR 8/21) zu der Fra­ge, ob ein Mie­ter von ge­werb­lich ge­nutz­ten Räu­men für die Zeit ei­ner be­hörd­lich an­ge­ord­ne­ten Ge­schäfts­schlie­ßung wäh­rend der CO­VID-19-Pan­de­mie zur voll­stän­di­gen Miet­zah­lung ver­pflich­tet ist, nicht all­zu über­ra­schend fest­ge­stellt, dass § 313 Abs. 1 BGB (Weg­fall der Ge­schäfts­grund­la­ge) grund­sätz­lich an­wend­bar, eine Miet­min­de­rung nach § 536 Abs. 1 S.1 BGB man­gels Vor­lie­gens ei­nes Man­gels al­ler­dings aus­ge­schlos­sen ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/b2698ddd9dfaadf9fc355e9be3b53054df929714-2080x1200.jpg" alt="Mi­et­zahlungspflicht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mi­et­zahlungspflicht bei coro­n­abe­d­ingter Geschäftss­chließung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2022 January, 28
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der BGH hat mit Ur­teil vom 12.01.2022 (XII ZR 8/21) zu der Fra­ge, ob ein Mie­ter von ge­werb­lich ge­nutz­ten Räu­men für die Zeit ei­ner be­hörd­lich an­ge­ord­ne­ten Ge­schäfts­schlie­ßung wäh­rend der CO­VID-19-Pan­de­mie zur voll­stän­di­gen Miet­zah­lung ver­pflich­tet ist, nicht all­zu über­ra­schend fest­ge­stellt, dass § 313 Abs. 1 BGB (Weg­fall der Ge­schäfts­grund­la­ge) grund­sätz­lich an­wend­bar, eine Miet­min­de­rung nach § 536 Abs. 1 S.1 BGB man­gels Vor­lie­gens ei­nes Man­gels al­ler­dings aus­ge­schlos­sen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der BGH hat in­ter­es­san­ter­wei­se fest­ge­stellt, dass eine pau­scha­le hälf­ti­ge Ver­tei­lung des Ri­si­kos, wie dies durch ei­ni­ge Ober­lan­des­ge­rich­te aus­ge­ur­teilt wur­de, nicht zu­läs­sig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel­mehr sind in je­dem Ein­zel­fall be­zo­gen auf das je­wei­li­ge Ge­schäfts­lo­kal die kon­kre­ten Nach­tei­le des Mie­ters durch die Ge­schäfts­schlie­ßung zu er­mit­teln. Zu be­rück­sich­ti­gen ist da­bei, wel­che Maß­nah­men der Mie­te er­grif­fen hat oder er­grei­fen konn­te, um die dro­hen­den Ver­lus­te wäh­rend der Ge­schäfts­schlie­ßung zu ver­min­dern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da eine Ver­trags­an­pas­sung nicht zu ei­nem Über­vor­tei­lung füh­ren darf sind bei der Prü­fung der Un­zu­mut­bar­keit grund­sätz­lich auch die fi­nan­zi­el­len Vor­tei­le des Mie­ters zu be­rück­sich­ti­gen, die der Mie­ter aus staat­li­chen Leis­tun­gen zum Aus­gleich der Pan­de­mie be­ding­ten Nach­tei­le er­langt hat, so­weit es sich da­bei nicht nur um staat­li­che Dar­le­hen han­delt. Wei­ter sind die Kom­pen­sa­ti­ons­leis­tun­gen ei­ner Be­triebs­ver­si­che­rung des Mie­ters zu be­rück­sich­ti­gen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da es sich um Ein­wen­dun­gen ge­gen den An­spruch (Zah­lung der Mie­te) han­delt trägt der Mie­ter hier­für rich­ti­ger­wei­se die Be­weis­last.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz am Ende der Ent­schei­dung kommt dann ein aus Sicht der Ver­mie­ter ge­fähr­li­cher Satz des BGH: "Eine tat­säch­li­che Ge­fähr­dung der wirt­schaft­li­chen Exis­tenz des Mie­ters ist nicht er­for­der­lich". In­so­fern reicht es, dass der Mie­ter im kon­kre­ten Ein­zel­fall er­heb­li­che pan­de­mie­be­ding­te Aus­fäl­le be­le­gen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schluss­end­lich stellt der BGH klar, dass bei der ge­bo­te­nen Ab­wä­gung auch die In­ter­es­sen des Ver­mie­ters in den Blick zu neh­men sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Er­geb­nis hat der BGH die Sa­che des­halb an das OLG zu­rück­ver­wie­sen mit dem Auf­trag zur Prü­fung, "wel­che kon­kre­ten wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen die Ge­schäfts­schlie­ßung in dem streit­ge­gen­ständ­li­chen Zeit­raum für die Be­klag­te (Mie­te­rin) hat­te und ob die­se Nach­tei­le ein Aus­maß er­reicht ha­ben, dass eine An­pas­sung des Miet­ver­tra­ges er­for­der­lich wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Er­geb­nis liegt da­mit der Ball erst ein­mal wie­der im Feld des Mie­ters, der für eine An­pas­sung der Ge­schäfts­grund­la­ge im kon­kre­ten Ein­zel­fall ganz er­heb­lich vor­tra­gen muss. Das be­fass­te Ge­richt muss dann in je­dem Ein­zel­fall eine Fest­stel­lung un­ter Be­rück­sich­ti­gung der In­ter­es­sen des Ver­mie­ters tref­fen, ob die Nach­tei­le über­haupt eine An­pas­sung des Miet­ver­tra­ges er­for­der­lich ma­chen und be­ja­hen­den falls, in wel­cher Höhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rechts­an­walt und Fach­an­walt für Miet- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 09:40:11 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die HaackSchu­bert PartG mbB un­ter­stützt die Tafel Of­fen­bach e.V.</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/die-haackschubert-partg-mbb-unterstuetzt-die-tafel-offenbach-e-v</link>
      <description>Die Ar­beit der</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die HaackSchu­bert PartG mbB un­ter­stützt die Tafel Of­fen­bach e.V.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbach am Main
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            • 2021 December, 15
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ar­beit der
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 09:37:32 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Un­sere neue HaackSchu­bert Home­page ist on­line!</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/unsere-neue-haackschubert-homepage-ist-online</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/imgpsh_fullsize_anim+%2811%29-eef8b60a.jpg" alt="COVID-19-Quar­an­täne"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Un­sere neue HaackSchu­bert Home­page ist on­line!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2021 November, 10
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir freu­en uns, Ih­nen un­se­re neue Home­page prä­sen­tie­ren zu kön­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Un­ser In­ter­net­auf­tritt im mo­der­nen De­sign und mit neu­en Funk­tio­nen ist nun über­sicht­li­cher ge­glie­dert und bie­tet al­len In­ter­es­sier­ten, Kun­den und Part­nern um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/5894a26e6962edb2b81e89622e14cf6106e57d06-2502x1452+%281%29.png" length="489807" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 09:30:26 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/unsere-neue-haackschubert-homepage-ist-online</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ende der Lohn­fortzahlung für Ungeimpfte?</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/ende-der-lohnfortzahlung-fuer-ungeimpfte</link>
      <description>Am 22.09.2021 hat die Ge­sund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz be­schlos­sen, dass Un­ge­impf­te spä­tes­tens ab dem 01.11.2021 kei­ne Ent­schä­di­gung mehr ver­lan­gen kön­nen, wenn ih­nen eine Qua­ran­tä­ne oder ein Tä­tig­keits­ver­bot auf­er­legt wird. Aus­nah­men sind für Men­schen vor­ge­se­hen, die eine Schutz­imp­fung etwa aus me­di­zi­ni­schen Grün­den nicht in An­spruch neh­men kön­nen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/fb4dad3b3efd990c136bafeed6fd2229eb06b7e7-1920x1032.jpg" alt="COVID-19-Quar­an­täne"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende der Lohn­fortzahlung für Ungeimpfte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2021 October, 22
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 22.09.2021 hat die Ge­sund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz be­schlos­sen, dass Un­ge­impf­te spä­tes­tens ab dem 01.11.2021 kei­ne Ent­schä­di­gung mehr ver­lan­gen kön­nen, wenn ih­nen eine Qua­ran­tä­ne oder ein Tä­tig­keits­ver­bot auf­er­legt wird. Aus­nah­men sind für Men­schen vor­ge­se­hen, die eine Schutz­imp­fung etwa aus me­di­zi­ni­schen Grün­den nicht in An­spruch neh­men kön­nen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies darf nicht falsch ver­stan­den wer­den, es be­deu­tet näm­lich ge­ra­de nicht - wie vie­ler­orts zu le­sen ist -, dass der Ar­beit­ge­ber künf­tig von der Lohn­fort­zah­lung bei Un­ge­impf­ten frei wird. Ge­meint ist näm­lich nur die Ent­schä­di­gungs-, bzw. Lohn­er­satz­leis­tung nach § 56 Abs. 1 IfSG. So­lan­ge der Ar­beit­neh­mer nach­weis­lich (ärzt­li­che AU-Be­schei­ni­gung) krank und da­mit ar­beits­un­fä­hig ist, hat er An­spruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung nach dem Ent­g­FG bis zu 6 Wo­chen. Auch die Er­kran­kung am Sars-CoV-2-Vi­rus ge­hört hier­zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ar­beit­ge­ber kann ganz aus­nahms­wei­se von der Ent­gelt­fort­zah­lungs­pflicht frei wer­den, wenn der Ar­beit­neh­mer die Ar­beits­un­fä­hig­keit selbst ver­schul­det hat und der Ar­beit­ge­ber dies be­wei­sen kann (z.B. Rei­sen se­hen­den Au­ges in ein Ri­si­ko- bzw. Vi­rus­va­ri­an­ten­ge­biet ohne aus­rei­chen­den, öf­fent­lich emp­foh­le­nen, Impf­schutz bei ob­jek­ti­ver Mög­lich­keit der In­an­spruch­nah­me). Die­se Aus­nah­me wird sei­tens der Recht­spre­chung al­ler­dings äu­ßerst re­strik­tiv ge­hand­habt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So­fern also Ar­beits­un­fä­hig­keit und Qua­ran­tä­ne zu­sam­men­tref­fen, ver­bleibt es grund­sätz­lich bei ei­nem Ent­gelt­fort­zah­lungs­an­spruch ge­gen­über dem Ar­beit­ge­ber, der mit der Ent­schä­di­gung nach dem IfSG nichts zu tun hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 22 Oct 2021 09:11:49 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kein Anspruch auf Lohn­fortzahlung für ger­ingfügig Beschäftigte während Coro­na-Lock­down</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/kein-anspruch-auf-lohnfortzahlung-fuer-geringfuegig-beschaeftigte-waehrend-corona-lockdown</link>
      <description>Muss der Ar­beit­ge­ber sei­nen Be­trieb auf­grund ei­nes staat­lich ver­füg­ten all­ge­mei­nen "Lock­downs" zur Be­kämp­fung der Co­ro­na-Pan­de­mie vor­über­ge­hend schlie­ßen, trägt er grund­sätz­lich nicht das Ri­si­ko des Ar­beits­aus­falls. Er ist nicht ver­pflich­tet, den Be­schäf­tig­ten Ver­gü­tung un­ter dem Ge­sichts­punkt des An­nah­me­ver­zugs zu zah­len</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/ea314c540000b378646394ad6c1e04e929c6624b-5472x3160.jpg" alt="COVID-19-Quar­an­täne"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Anspruch auf Lohn­fortzahlung für ger­ingfügig Beschäftigte während Coro­na-Lock­down
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2021 October, 21
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muss der Ar­beit­ge­ber sei­nen Be­trieb auf­grund ei­nes staat­lich ver­füg­ten all­ge­mei­nen "Lock­downs" zur Be­kämp­fung der Co­ro­na-Pan­de­mie vor­über­ge­hend schlie­ßen, trägt er grund­sätz­lich nicht das Ri­si­ko des Ar­beits­aus­falls. Er ist nicht ver­pflich­tet, den Be­schäf­tig­ten Ver­gü­tung un­ter dem Ge­sichts­punkt des An­nah­me­ver­zugs zu zah­len.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sach­ver­halt (ver­kürzt und ver­ein­facht)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Be­trieb der Be­klag­ten ist die Klä­ge­rin seit Ok­to­ber 2019 als ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­te (EUR 432,- mo­nat­lich) tä­tig. Im April 2020 war der Be­trieb auf­grund der be­hörd­li­cher All­ge­mein­ver­fü­gung ge­schlos­sen. Des­halb konn­te die Klä­ge­rin nicht ar­bei­ten und er­hielt auch kei­ne Ver­gü­tung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Klä­ge­rin hat für den Mo­nat April 2020, in dem ihre Ar­beits­leis­tung und de­ren An­nah­me durch die Be­klag­te auf­grund der be­hörd­lich an­ge­ord­ne­ten Be­triebs­schlie­ßung un­mög­lich war, kei­nen An­spruch auf Ent­gelt­zah­lung un­ter dem Ge­sichts­punkt des An­nah­me­ver­zugs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine bit­te­re Pil­le für ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­te, die nicht im Le­bens­mit­tel­han­del oder Dro­ge­ri­en, son­dern im Fach­han­del be­schäf­tigt sind und da­her von der Schlie­ßung be­trof­fen wa­ren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 09:09:33 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>COVID-19-Quar­an­täne: Nich­tan­rech­nung auf Urlaub nur mit ärztlich­er Ar­beit­sun­fähigkeits­bescheini­gung (LAG Düs­sel­dorf, Urt. v. 15.10.2021 – 7 Sa 857/21)</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/halten-sie-den-kontakt-mit-website-besuchern-und-vertiefen-sie-die-bindung-mit-ihren-lesern</link>
      <description>Er­krankt der Ar­beit­neh­mer wäh­­rend sei­­nes Ur­laubs an CO­VID-19, muss er sich ärz­t­­lich be­­schei­­ni­gen las­­sen, dass er auf­­grund der Er­kran­kung ar­beits­un­­­fä­hig ist. An­­son­s­­ten ist der Ar­beit­ge­ber nicht zur Nach­­ge­­wäh­­rung von Ur­­laub ver­­pfli­ch­­tet. Der be­­hör­d­­li­che Be­­scheid, mit dem Qua­ran­­tä­­ne an­ge­or­d­­net wor­­den sei, ge­nügt in­­­so­weit nicht.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/d1f33bde85c2fc46c501f2bc14c6706eea7b9701-1920x1280.jpg" alt="COVID-19-Quar­an­täne"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           COVID-19-Quar­an­täne: Nich­tan­rech­nung auf Urlaub nur mit ärztlich­er Ar­beit­sun­fähigkeits­bescheini­gung (LAG Düs­sel­dorf, Urt. v. 15.10.2021 – 7 Sa 857/21)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2021 October, 20
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er­krankt der Ar­beit­neh­mer wäh­­rend sei­­nes Ur­laubs an CO­VID-19, muss er sich ärz­t­­lich be­­schei­­ni­gen las­­sen, dass er auf­­grund der Er­kran­kung ar­beits­un­­­fä­hig ist. An­­son­s­­ten ist der Ar­beit­ge­ber nicht zur Nach­­ge­­wäh­­rung von Ur­­laub ver­­pfli­ch­­tet. Der be­­hör­d­­li­che Be­­scheid, mit dem Qua­ran­­tä­­ne an­ge­or­d­­net wor­­den sei, ge­nügt in­­­so­weit nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Sach­ver­halt (ver­kürzt und ver­ein­facht):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ar­beit­neh­mer be­fand sich in der Zeit vom 10.12.2020 bis zum 31.12.2020 in Er­ho­lungs­ur­laub. Nach fest­ge­stell­ter In­fek­ti­on mit CO­VID-19 ord­ne­te das Ge­sund­heits­amt mit Be­scheid vom 17.12.2020 häus­li­che Qua­ran­tä­ne vom 06.12.2020 bis zum 23.12.2020 an. Das Schrei­ben ent­hielt den Hin­weis, dass der Ar­beit­neh­mer als krank i.S.d. § 2 Nr. 4 IfSG an­zu­se­hen sei. Eine Ar­beits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung durch ei­nen Arzt ließ sich der Ar­beit­neh­mer in­des nicht aus­stel­len.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz­um, so­lan­ge sich der Ar­beit­neh­mer „nur“ in Qua­ran­tä­ne be­fin­det und nicht auch noch zu­sätz­lich eine ärzt­li­che Ar­beits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung vor­legt, fin­det in die­ser Zeit eine An­rech­nung von Ur­laub statt, der Ar­beit­ge­ber ist da­mit nicht zur Nach­ge­wäh­rung ver­pflich­tet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 20 Oct 2021 08:45:53 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.haackschubert.de/halten-sie-den-kontakt-mit-website-besuchern-und-vertiefen-sie-die-bindung-mit-ihren-lesern</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das neue Trans­paren­zreg­is­ter- und Fi­nanz­in­for­ma­tion­s­ge­setz (TraF­inG)</title>
      <link>http://www.haackschubert.de/tipps-zum-verfassen-hervorragender-beitraege-die-den-traffic-ihrer-website-erhoehen</link>
      <description>Durch das am 01.08.2021 in Kraft ge­tre­te­ne Tra­FinG ent­wi­ckelt sich das Trans­pa­renz­re­gis­ter nun­mehr zum Voll­re­gis­ter. An­lass der ge­plan­ten Än­de­run­gen ist die Ver­net­zung al­ler eu­ro­päi­schen Trans­pa­renz­re­gis­ter zur Be­kämp­fung von Geld­wä­sche­prak­ti­ken und Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung. Da­mit sind alle in Deutsch­land trans­pa­renz­pflich­ti­gen Ge­sell­schaf­ten ab dem 01.08.2021 ein­tra­gungs­pflich­tig.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://de.cdn-website.com/1e38fff11514438c8c6125209c166eac/dms3rep/multi/bd4e112332ec65f2d9b21e6fa97b4b3764da4127-5999x3344.jpg" alt="Das neue Trans­paren­zreg­is­ter" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das neue Trans­paren­zreg­is­ter- und Fi­nanz­in­for­ma­tion­s­ge­setz (TraF­inG)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Offenbach am Main
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           • 2021 September, 23
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch das am 01.08.2021 in Kraft ge­tre­te­ne Tra­FinG ent­wi­ckelt sich das Trans­pa­renz­re­gis­ter nun­mehr zum Voll­re­gis­ter. An­lass der ge­plan­ten Än­de­run­gen ist die Ver­net­zung al­ler eu­ro­päi­schen Trans­pa­renz­re­gis­ter zur Be­kämp­fung von Geld­wä­sche­prak­ti­ken und Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung. Da­mit sind alle in Deutsch­land trans­pa­renz­pflich­ti­gen Ge­sell­schaf­ten ab dem 01.08.2021 ein­tra­gungs­pflich­tig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ent­schei­dend ist hier­bei der Weg­fall der Mit­tei­lungs­fik­ti­on, so­dass die im Geld­wä­sche­ge­setz (GwG) nä­her be­zeich­ne­ten Rechts­ein­hei­ten in Deutsch­land Mit­tei­lun­gen zum Trans­pa­renz­re­gis­ter ma­chen müs­sen, un­ab­hän­gig da­von, ob sich die re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen aus dem Han­dels­re­gis­ter oder an­de­ren öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Quel­len er­ge­ben. Auch bör­sen­no­tier­te Ge­sell­schaf­ten und de­ren Toch­ter­ge­sell­schaf­ten müs­sen zu­künf­tig mel­den. Be­trof­fen sind mit­hin grund­sätz­lich alle ju­ris­ti­schen Per­so­nen des Pri­vat­rechts (z.B. AG, GmbH und UG (haf­tungs­be­schränkt)), so­wie ein­ge­tra­ge­ne Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten (z.B. OHG, KG, GmbH &amp;amp; Co. KG). Nicht be­trof­fen sind Ge­sell­schaf­ten bür­ger­li­chen Rechts (GbR) und Ein­zel­un­ter­neh­men.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die nach dem Tra­FinG er­for­der­li­chen Mel­dun­gen zum Trans­pa­renz­re­gis­ter gel­ten fol­gen­de Über­gangs­fris­ten (§ 59 Abs. 8 GwG n.F.),
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            31. März 2022 (AG, SE, KGaA)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            30. Juni 2022 (UG, GmbH, Ge­nos­sen­schaf­ten, Part­ner­schafts­ge­sell­schaf­ten)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            31. De­zem­ber 2022 (alle an­de­ren, z.B. OHG, KG, GmbH &amp;amp; Co. KG, Stif­tun­gen)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wo­bei dar­auf hin­zu­wei­sen ist, dass die Über­gangs­fris­ten nur dann gel­ten, wenn auf Grund der bis­her gel­ten­den Mel­de­fik­ti­on kein wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ter hät­te an­ge­mel­det wer­den müs­sen. Wur­de dies aus an­de­ren Grün­den bis­lang un­ter­las­sen, ist die Mel­dung un­ver­züg­lich vor­zu­neh­men. Bei Mel­de­ver­stö­ßen dro­hen er­heb­li­che Buß­gel­der, zu­dem wer­den künf­tig be­stands­kräf­ti­ge Buß­geld­be­schei­de auf der In­ter­net­sei­te des für die Buß­geld­ver­fah­ren zu­stän­di­gen Bun­des­ver­wal­tungs­amts ver­öf­fent­licht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Be­son­de­res Au­gen­merk ist dort ge­bo­ten, wo Co­ro­na-Über­brü­ckungs­hil­fen so­wie au­ßer­or­dent­li­che Wirt­schafts­hil­fen (No­vem­ber-, De­zem­ber­hil­fen) in An­spruch ge­nom­men wur­den. Denn im Rah­men des An­trags ist un­ter an­de­rem zu er­klä­ren, dass die tat­säch­li­chen Ei­gen­tü­mer­ver­hält­nis­se der An­trag­stel­ler durch Ein­tra­gung der wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ten in das Trans­pa­renz­re­gis­ter nach § 20 Abs. 1 GwG of­fen­ge­legt sind. Bis­lang muss­te bei Ein­grei­fen der Mit­tei­lungs­fik­ti­on des § 20 Abs. 2 GwG kei­ne se­pa­ra­te Ein­tra­gung in das Trans­pa­renz­re­gis­ter er­fol­gen, so­fern der Nach­weis über die wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ten aus an­de­ren Re­gis­tern (z.B. Ge­sell­schafter­lis­te aus dem Han­dels­re­gis­ter) bei­gefügt war. In die­sem Zu­sam­men­hang gilt es in­des zwei Punk­te zu be­ach­ten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. aus­län­di­sche Ge­sell­schaf­ten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der An­trag­stel­lung für die ver­schie­de­nen Hilfs­pro­gram­me sind vom An­trag­stel­ler ver­schie­de­ne Ver­si­che­run­gen bzw. Selbst­er­klä­run­gen ab­zu­ge­ben. Dazu ge­hört ins­be­son­de­re auch die Fol­gen­de:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das be­deu­tet, dass aus­nahms­wei­se aus­län­di­sche Ge­sell­schaf­ten ein­tra­gungs­pflich­tig sind, es sei denn, sie ha­ben be­reits ent­spre­chen­de An­ga­ben an ein an­de­res Re­gis­ter ei­nes EU-Mit­glieds­staa­tes über­mit­telt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Zeit­punkt der Ein­tra­gung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So­weit die Be­wil­li­gungs­stel­le ei­nen Nach­weis über die tat­säch­li­chen Ei­gen­tü­mer­ver­hält­nis­se nicht be­reits im Rah­men der An­trag­stel­lung an­for­dert, muss die Ein­tra­gung ins Trans­pa­renz­re­gis­ter spä­tes­tens zu dem Zeit­punkt er­folgt sein, zu dem die Schluss­ab­rech­nung an­steht. Da dies durch­aus vor Ab­lauf der oben auf­ge­führ­ten Über­gangs­fris­ten er­fol­gen kann, ra­ten wir eine un­ver­züg­li­che Ein­tra­gung drin­gend an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für alle trans­pa­renz­pflich­ti­gen Ge­sell­schaf­ten be­steht mit­hin Hand­lungs­be­darf. Je nach Un­ter­neh­mens­struk­tur (z.B. mehr­glied­ri­ger Auf­bau, Be­tei­li­gung aus­län­di­scher Ge­sell­schaf­ten) kann die Mel­dung der wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ten an das Trans­pa­renz­re­gis­ter eine Her­aus­for­de­rung wer­den. Zur Ver­mei­dung ei­nes Buß­gel­des, bzw. Rück­for­de­rung be­wil­lig­ter Über­brü­ckungs­hil­fen, un­ter­stüt­zen wir Sie ger­ne bei der Prü­fung des wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ten und der an­schlie­ßen­den Mel­dung an das Trans­pa­renz­re­gis­ter zu nach­fol­gen­den Kos­ten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prü­fung wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein­tra­gung in das Trans­pa­renz­re­gis­ter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Re­gel­mä­ßi­ges Up­date zum Trans­pa­renz­re­gis­ter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede wei­te­re Än­de­rung (je Ge­sell­schaft) nach Auf­wand (EUR 250,- net­to / Stun­de)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prü­fung wirt­schaft­lich Be­rech­tig­ter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein­tra­gung in das Trans­pa­renz­re­gis­ter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Re­gel­mä­ßi­ges Up­date zum Trans­pa­renz­re­gis­ter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede wei­te­re Än­de­rung (je Ge­sell­schaft) nach Auf­wand (250,- net­to / Stun­de)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
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